Bereits zum vierten Mal begrüßt Literatur: BERLIN Autoren und Künstler aus dem In- und Ausland, die im Rahmen von Buchpremieren, Lesungen, Gesprächsrunden und musikalischen Darbietungen ihre Neuerscheinungen vom 26. Februar bis 26. März an unterschiedlichen Literaturorten – wie dem Georg Büchner Buchladen, dem Palais und Maschinenhaus sowie dem Museum in der Kulturbrauerei – vorstellen. Mit versierten und namhaften Moderatoren werden hierbei neben literarischen und kulturellen Aspekten auch gesellschaftliche und politische Themen diskutiert. In über 25 Veranstaltungen freuen wir uns auf unterschiedliche Gäste, denen wir zuhören und die wir zum anregenden und streitbaren Gespräch einladen. Im April und Mai geht Literatur: BERLIN als Veranstaltungsreihe weiter. Anregungen und ausführliche Infos zu den Veranstaltungen und zum Ticketing finden Sie  hier und auf unserer Facebook-Seite! 

 

Veranstaltungen

▼26.02.18 Literarischer Empfang zum Festivalauftakt: „5 Gäste, 5 Bücher“▼

Literarischer Empfang zum Festivalauftakt: „5 Gäste, 5 Bücher“

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Empfang 

Festivalauftakt mit Überraschungsgästen

Zum Auftakt von Literatur: BERLIN 2018 laden die Festivalorganisatoren/-innen zu einem literarischen Empfang ins Maschinenhaus der Kulturbrauerei. Dort gibt es einen Einblick in das diesjährige Programm. Und fünf Überraschungsgäste stellen ihre aktuellen Lieblingsbücher vor.

Foto: Tina Linster

Der Eintritt ist frei!

▼28.02.18 Christina von Braun „Blutsbande“ Moderation: Svenja Flasspöhler▼

Christina von Braun „Blutsbande“

Moderation: Svenja Flasspöhler

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchpremiere

Verwandtschaft als Kulturgeschichte

„Blut ist ein ganz besonderer Saft“, sagt Mephisto zu Faust, den er den Pakt mit seinem Blut unterschreiben lässt. Für die Kultur des Westens sind „Blutsbande“ denn auch die Basis von Verwandtschaft. Christina von Braun, eine der renommiertesten Kulturwissenschaftlerinnen des Landes, blickt weit in die Geschichte zurück und zeigt in ihrem neuen Standardwerk, auf welchen Vorstellungen die Idee der Blutsverwandtschaft beruht, wie sie sich entwickelt und im Zeitalter von Genetik und Reproduktionsmedizin verändert hat. Einerseits verfestigt sich die Idee einer langen Kette von Blutsverwandten. Auf der anderen Seite treten aber auch soziale und kulturelle Definitionen von Verwandtschaft in den Vordergrund: Vertrauen in und Verantwortung für einander ersetzen die Blutsbande. Patchwork, Homo-Ehe, In-vitro-Fertilisation – was die einen als Untergang des Abendlandes bezeichnen, ist für andere eine Öffnung unserer Konzepte von Liebe, Beziehung und Familie. Christina von Brauns Kulturgeschichte der Blutsverwandtschaft wird unseren Blick auf die Gegenwart verändern. Moderation: Svenja Flasspöhler

Buchcover: Aufbau Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro & für Studierende 7 Euro (gegen Vorlage eines Nachweises). TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼01.03.18 André Kubizcek „Komm in den totgesagten Park und schau“ Moderation: Wilhelm Trapp▼

André Kubizcek „Komm in den totgesagten Park und schau“

Moderation: Wilhelm Trapp

20.00 Uhr | Bibliothek am Wasserturm/Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner | Buchpremiere

Eine Vater-Sohn-Beziehung im Ausnahmezustand

Deutschland in der Gegenwart: Die öffentliche Verwaltung knirscht, Autonome und Illegale besetzen immer mehr Nischen, Gemurmel von einer Revolution geht um. Halbwegs bürgerlich lebt Marek, Inhaber einer Unistelle, mit seiner Frau und deren Kindern aus erster Ehe. Als er mit der Schulleiterin einen Kleinkrieg anfängt und sein Kollege Veit handfest eingreift, nimmt die Eskalation ihren Lauf. Währenddessen kommt Mareks 19-jähriger Sohn Felix zu Besuch, um seinen Vater endlich zu verstehen. Nach einer chaotischen Flucht stranden beide in der Böhmischen Schweiz und lernen sich selbst und einander kennen. Gemeinsam warten sie ab, bis sich die Lage zu Hause und im Land beruhigt hat. Beide stellen sich die Frage: Wie konnte es nur so weit kommen? Der 2016 für den Deutschen Buchpreis nominierte André Kubiczek schildert eine Vater-Sohn-Beziehung im Ausnahmezustand – und übertrumpft die absurde Wirklichkeit nicht durch überdrehte Volten, sondern zeigt, wie wir unserem ganz persönlichen Untergang entgegentaumeln. Moderation: Wilhelm Trapp

Buchcover: Rowohlt Berlin

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. TICKETS sind im Georg Büchner Buchladen erhältlich.

▼05.03.18 Volker Weidermann „Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen“ Mod.: S. Sallman▼

Volker Weidermann „Träumer – Als die Dichter die Macht übernahmen“

Moderation: Salli Sallman

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Lesung

Die kurzen Momente der Geschichte, in denen alles möglich erscheint

Wann gab es das schon einmal – eine Revolution, durch die die Dichter an die Macht gelangten? Von einem solchen Ereignis, der Münchner Räterepublik zwischen November 1918 und April 1919, erzählt der Autor, „Spiegel“-Journalist und Gastgeber des „Literarischen Quartetts“ Volker Weidermann (Jg. 1969) im Stil einer mitreißenden Reportage über die turbulenten, komischen und tragischen Wochen, die München, Bayern und Deutschland erschütterten. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs beginnt der magische Moment, in dem alles möglich erscheint: radikaler Pazifismus, direkte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, die Herrschaft der Fantasie. An der Spitze der Rätebewegung stehen die Schriftsteller Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam, auf die nach den Tagen der Euphorie und der schnellen Ernüchterung lange Haftstrafen oder der Tod warten. In rasantem Tempo und aus der Perspektive von Beteiligten und Beobachtern vor Ort – wie Thomas Mann, Klaus Mann, Rainer Maria Rilke, Adolf Hitler, Viktor Klemperer oder Oskar Maria Graf – entsteht so ein historischer Thriller über ein einzigartiges Ereignis der deutschen Geschichte. Moderation: Salli Sallmann

Buchcover: Verlag Kiepenheuer & Witsch

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼06.03.18 Hannes Köhler „Ein mögliches Leben“ Moderation: Kristine Kress▼

Hannes Köhler „Ein mögliches Leben“

Moderation: Kristine Kress

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Lesung

Familienausflug in die deutsche Vergangenheit

Als Martins Großvater Franz den Wunsch äußert, noch einmal eine große Reise an die Orte seiner Gefangenschaft 1944 in Amerika zu unternehmen, lässt sich der Enkelsohn auf dieses Abenteuer ein. Eigentlich kennt der junge Mann den Großvater nur aus den bitteren Geschichten seiner Mutter. Doch unter der sengenden texanischen Sonne, zwischen den Ruinen der Barackenlager und durch die Begegnung mit den Zeugen der Vergangenheit werden in dem alten Mann die Kriegsjahre und die Zeit danach wieder lebendig. Und endlich findet er Worte für das, was sein Leben damals für immer verändert hatte. Mit jeder Erinnerung und jedem Gespräch kommt Martin seinem Großvater näher und beginnt langsam die Brüche zu begreifen, die sich durch seine Familie ziehen. Er erkennt, wie sehr die Vergangenheit auch sein Leben und die eigene familiäre Situation geprägt hat. Der 1982 in Hamburg geborenne Hannes Köhler hat einen vielschichtigen Roman vorgelegt, der von den tiefen Spuren erzählt, die der Krieg bis heute in vielen Familien hinterlassen hat. Moderation: Kristine Kress

Buchcover: Ullstein Buchverlage

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼06.03.18 Carl von Siemens „Der Tempel der magischen Tiere“ Moderation: Florian Werner▼

Carl von Siemens „Der Tempel der magischen Tiere“

Moderation: Florian Werner

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz | Buchpremiere

Drei Reisen ans Ende der Welt und in die Tiefe der Seele

Seit jeher begeben sich Schriftsteller auf Reisen, um das Natürliche, das Unverfälschte und das Ursprüngliche zu erfahren. Und um Antworten auf die Fragen des eigenen Lebens zu erhalten. Carl von Siemens, der Urururenkel des Firmengründers Werner von Siemens, folgt dieser Tradition. Bei indigenen Völkern im pazifischen Raum möchte er lernen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. In Australien begegnet er dem magischen Denken der Aborigines und teilt ihren Alltag im Outback. Auf Mangaia, der ältesten der Cookinseln, erlebt er die Vormoderne nur mehr als Spuk. Und in Peru wird er von Mestizen und Amazonasindianern in den Gebrauch halluzinogener Pflanzenmedizin eingewiesen. Bei seinen sinnlich und elegant erzählten Reisen stößt er nicht nur an die Enden der Welt vor. Sie werden auch zu Ausflügen in die Tiefen seiner Seele, die er mit pointierter Selbstironie erforscht. Im Georg Büchner Buchladen stellt der studierte Philosoph, Politologe, Volks- und Betriebswirt sein Reisebuch vor. Moderation: Florian Werner

Buchcover: Piper Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼07.03.18 Adam Haslett „Stellt euch vor, ich bin fort“ Moderation: Bernhard Robben▼

Adam Haslett „Stellt euch vor, ich bin fort“

Moderation: Bernhard Robben

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Berlinpremiere

Ein Meisterwerk des psychologischen Realismus

Eigentlich beginnt alles in den 1960er-Jahren in London, als die junge Amerikanerin Margaret erfährt, dass John, ihr Verlobter, nicht einfach verschwunden, sondern manisch-depressiv in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden ist. Vor die Wahl gestellt, entscheidet sie sich für ein Leben an seiner Seite, ein Leben mit seiner Krankheit. Was daraus folgt, ist die Geschichte einer Familie über zwei Generationen, die Geschichte einer erblichen bipolaren Störung und einer mal glanzvollen, aber häufiger noch prekären Existenz, durchzogen von den Spuren eines großen Verlusts. Der 1970 im Bundesstaat New York geborene Adam Haslett erzählt von Mutterliebe und Geschwisterbanden mit derselben Glaubwürdigkeit und Präzision wie vom Hummerfischen, von Clonazepam oder Funk, Techno und House. Sein hochgelobter neuer Roman war unter anderem für den Pulitzer Prize und den National Book Award nominiert. Ein Meisterwerk, das genauso einfühlsam wie einfallsreich unseren Blick auf die Menschen, die uns am wichtigsten sind, dauerhaft verändern kann. Moderation: Bernhard Robben

Buchcover: Rowohlt Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼08.03.18 Martin Widmark „Detektivbüro LasseMaja – Das Feriengeheimnis“▼

Martin Widmark „Detektivbüro LasseMaja – Das Feriengeheimnis“

10.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Interaktive Lesung für Schulklassen auf Englisch

Der neue Band der erfolgreichen Krimi-Reihe aus Schweden für Kinder – interaktiver denn je!

Die Ferien stehen vor der Tür, doch vorher ist Lasses und Majas detektivischer Spürsinn gefragt. Als drei bekannte Persönlichkeiten aus Valleby in der Schule einen Vortrag halten, geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Können die Leserinnen und Leser erraten, was es ist? Der neue Band aus der schwedischen Krimi-Reihe für Kinder enthält zudem viele spannende Rätsel und Mitmachseiten – eine Anleitung zum Schreiben von Geheimbotschaften, ein Valleby-Quiz, eine Schatzsuche und das Lieblingsrezept aus dem berühmten Valleby-Café Panini und Bernard zum Nachbacken. Martin Widmark war zehn Jahre lang Lehrer für die Mittelstufe, jetzt unterrichtet er Schwedisch für Einwanderer an der Volkshochschule. Außer „LasseMaj“ schreibt er weitere Kinderbuchserien, Kinderlieder und Lernhilfen. Die interaktive Lesung erfolgt auf Englisch und ist geeignet für Schulklassen (4./5. Klasse).

Buchcover: Ueberreuter Verlag

Eintritt: 4 Euro für Kinder, 8 Euro für Erwachsene. Geeignet für Schulklassen (4./5. Klasse), für begleitende Lehrer freier Eintritt. TICKETS sind im Georg Büchner Buchladen erhältlich. Weitere Informationen & Rückfragen zur Veranstaltung im Buchladen oder via E-Mail an kinderbuch@georgbuechnerbuchladen.berlin.

▼08.03.18 Berliner Verlagsabend: „binooki Verlag“. Mit Inci Bürhaniye & Anne Lebinsky▼

Berliner Verlagsabend: „binooki Verlag“

Mit Inci Bürhaniye & Anne Lebinsky

20.00 Uhr | Bettina-von-Arnim-Bibliothek | Verlagspräsentation & Lesung

Der binooki Verlag – Literatur als Chance für die Demokratie

Die Festivaltradition des Berliner Verlagsabends wird in diesem Jahr mit dem binooki Verlag fortgesetzt, der allen politischen Widrigkeiten zum Trotz türkischer Literatur seit 2011 eine deutsche Stimme gibt. Der Verlag beabsichtigt, ein Bild der Türkei abseits von Klischees zu zeigen, ein Bild der modernen Türkinnen und Türken, das hierzulande nicht nur seit der aktuellen politischen Situation so häufig unterzugehen scheint. Auch wenn das Motto „Achtung! Klischeefreie Zone“ primär für die Literatur an sich steht, ist die Arbeit des Verlags immer auch eine politische, spätestens seit die Gezi-Anthologie 2014 erschienen ist. Und so ist binooki bemüht, (vor allem) auch jenen Autoren/-innen, Gehör zu verschaffen, die in der Türkei momentan leiser gemacht werden sollen, weil sie sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen. Die Autoren reichen von Oguz Atay über Emrah Serbes bis hin zu Gaye Boralioglu und Alper Canigüz. Eine der beiden Verlagsgründerinnen, Inci Bürhaniye, erzählt von ihrem Alltag als Verlegerin und gibt einen Einblick in das Verlagsprogramm. Die Schauspielerin Anne Lebinsky trägt Auszüge aus einzelnen Veröffentlichungen des Verlags vor.

Logo: binooki Verlag

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. TICKETS sind im Georg Büchner Buchladen erhältlich.

▼08.03.18 Xiaolu Guo „Es war einmal im Fernen Osten“ Moderation: Claudia Kramatschek▼

Xiaolu Guo „Es war einmal im Fernen Osten“

Moderation: Claudia Kramatschek

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz | Lesung

East goes West – ein Leben zwischen zwei Welten

Es ist kein einfacher Start ins Leben: Gleich nach der Geburt geben die Eltern, glühende Anhänger Maos, ihre Tochter in die Obhut eines kinderlosen Bauernpaares in den Bergen. Zwei Jahre später gelangt die halbverhungerte Kleine zu den Großeltern, die weder lesen noch schreiben können. Ein Jahr später stirbt der Große Vorsitzende – und in China beginnt ein dramatischer gesellschaftlicher Wandel. Die chinesische Autorin und Filmemacherin Xiaolu Guo (Jg. 1973) erzählt von dem langen Weg, der sie aus einem ärmlichen Fischernest am Ostchinesischen Meer an die Filmhochschule im sich rasant verändernden Peking der 90er-Jahre und schließlich 2002 nach London geführt hat. 15 Jahre später beschreibt sie ihre Reise von Ost nach West mit einer Klarsicht, die nur jemand besitzt, der angekommen ist und sich zugleich fremd fühlt. Am Weltfrauentag stellt sie gemeinsam mit Claudia Kramatschek ihr neues Buch im Georg Büchner Buchladen vor. Moderation: Claudia Kramatschek

Buchcover: Knaus Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼12.03.18 Szczepan Twardoch „Der Boxer“ Moderation: Olaf Kühl▼

Szczepan Twardoch „Der Boxer“

Moderation: Olaf Kühl

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz | Berlinpremiere

Ein Panorama mit Sportlern & Schurken, glamourösen Huren & charismatischen Gangstern

Jakub Shapiro ist ein hoffnungsvoller junger Boxer und überhaupt sehr talentiert. Das erkennt auch der mächtige Warschauer Unterweltpate Kaplica, der Shapiro zu seinem Vertrauten macht. Doch rechte Putschpläne gegen die polnische Regierung bringen das Imperium Kaplicas in Bedrängnis. Als er in Haft kommt und ein regelrechter Krieg der Unterwelt ausbricht, nimmt Shapiro immer mehr die Rolle des Paten ein. Er geht gegen Feinde wie Verräter vor, beginnt eine fatale Affäre mit der Tochter des Staatsanwalts und muss zugleich seine Frau und Kinder schützen. Szczepan Twardoch (Jg. 1979) ist einer der herausragendsten Autoren der polnischen Gegenwartsliteratur und schildert mit „Der Boxer“ den Aufstieg eines Verbrecherhelden zwischen Gewalt, Eleganz und Laster, aber auch dessen Verletzlichkeit als Jude im Warschau der Vorkriegszeit. Entstanden ist so ein grandios angelegter und fast filmisch erzählter Roman über einen Mann mit zwei Gesichtern, der eine eruptive Epoche geradezu körperlich erlebbar macht. Gemeinsam mit seinem Übersetzer Olaf Kühl stellt der Autor sein Buch im Georg Büchner Buchladen vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin. Moderation: Olaf Kühl

Buchcover: Rowohlt Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼13.03.18 Jan Wagner & Tristan Marquardt (Hrsg.) „Unmögliche Liebe“▼

Jan Wagner & Tristan Marquardt (Hrsg.) „Unmögliche Liebe “

Mit Kathrin Schmidt und Monika Rinck

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Lesung

Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen

Diese besondere Anthologie des Minnesangs ist ein hehres Liebesbekenntnis der Dichter der Gegenwart zu ihren großen Vorfahren im Mittelalter. Lyriker wie Monika Rinck oder Joachim Sartorius, Durs Grünbein oder Nora Gomringer haben Minnelieder aus dem Mittelhochdeutschen übertragen. Die Herausgeber der Lyriksammlung – der Büchner-Preisträger Jan Wagner (Jg. 1971) und der Mediävist Tristan Marquardt (Jg. 1987) – laden dazu ein, alle großen Dichter des Hochmittelalters kennenzulernen. In diesen Gedichten betreten wir nicht nur ein über 800 Jahre altes Neuland, eine Welt, deren Begehren uns nah und fremd zugleich erscheint. Die unterschiedlichen Übersetzungsweisen durch über 60 heutige Dichter zeigen darüber hinaus, was für Ideen die Gegenwartslyrik heute prägen. Gemeinsam mit Kathrin Schmidt und Monika Rinck stellen die Herausgeber ihre Anthologie in der Kulturbrauerei vor.

Buchcover: Hanser Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼13.03.18 Jana Hensel „Keinland“▼

Jana Hensel „Keinland“

20.00 Uhr | Heinrich-Böll-Bibliothek | Lesung

Ein (Liebes-)Roman über Schuld, Erinnerung, Herkunft und Grenzen

Eigentlich hatte Nadja nur ein Interview mit Martin Stern führen wollen, aber von der ersten Sekunde an ist da eine schwer erklärbare Nähe – und eine Fremdheit, die sich auch dann nicht auflöst, als die beiden sich näherkommen. Nadja sagt ja zu dieser Liebe, an die Martin nicht recht glauben kann. Martin, der als Jude in Frankfurt am Main aufgewachsen ist, Deutschland aber nach der Wiedervereinigung verlassen hat, um nach Tel Aviv zu ziehen. Zu vieles liegt zwischen den beiden: biografische Erfahrungen, geografische Entfernung und eine Vergangenheit, die nicht nur mit den eigenen Lebensläufen zu tun hat. Die 1976 in Leipzig geborene Journalistin Jana Hensel lotet in ihrem literarischen Debüt in kunstvollen Zeitsprüngen die Grenzen zwischen zwei Liebenden aus. Zwischen Tagen in Berlin und Nächten in Tel Aviv umkreist sie mit großer sprachlicher Kraft und Intensität unsere Auffassung von Heimat, Geschichte und Schicksal und stellt mit ihren Charakteren die Frage, wie weit die Vergangenheit unser Leben bestimmt.

Buchcover: Wallstein Verlag

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. TICKETS sind im Georg Büchner Buchladen erhältlich.

▼14.03.18 Kristine Bilkau „Eine Liebe, in Gedanken“ Moderation: Jörg Petzold▼

Kristine Bilkau „Eine Liebe, in Gedanken“

Moderation: Jörg Petzold

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Berlinpremiere

Liebe & Lebenslügen, Hoffnungen & Träumen der im Krieg geborenen Generation

Hamburg, 1964. Antonia und Edgar teilen den Traum von einer Zukunft fern von ihrer Herkunft. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen sie die Welt kennenlernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die Chance, für eine Firma ein Büro in Hongkong aufzubauen. Toni soll folgen. Doch nach einem Jahr der Vertröstungen löst sie die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben und sich binden. Toni und Edgar entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich weiterhin durch beide Biografien. 50 Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter, fragt sich Tonis Tochter: Ist ihre Mutter gescheitert oder lebte sie selbstbestimmt und frei, wie sie es immer wollte? Und wer war dieser Mann? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal. In ihrem zweiten Roman erzählt die Hamburgerin Kristine Bilkau (Jg. 1974) von Liebe und Lebenslügen, von den Hoffnungen und Träumen der im Krieg geborenen Generation, vom Gefühl des Aufbruchs und Umbruchs der 60er-Jahre. Moderation: Jörg Petzold

Buchcover: Luchterhand Literaturverlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼14.03.18 Jürgen Hohmuth (Hrsg.) „Graustufen“ Moderation: Jochen Stamm▼

Jürgen Hohmuth (Hrsg.) „Graustufen“

Mit Marion Brasch, Hans der Kleingärtner, Kathrin Schmidt, Gunnar Baganz, Georg Balzer, Fritz-Jochen Kopka, Jutta Voigt und Marcus Fehse

Moderation: Jochen Stamm

19.00 Uhr | Museum in der Kulturbrauerei | Lesung & Gespräch

Lesung & Gespräch: Leben in der DDR in Fotografien & Texten

Jürgen Hohmuth hat in den 1980er-Jahren als „fotografischer Stadtethnologe“ mit poetischem Blick das DDR-Alltagsleben festgehalten. Die Bilder in seinem jüngst erschienen Text-Foto-Buch „Graustufen“ zeigen eine Kultur, die sich den DDR-Fremden oder Spätgeborenen heute nur noch schwer erschließt. Diejenigen, die dabei waren, haben die in den Bildern verborgenen Momente ähnlich erlebt. Unterschiedliche Künstler und Autoren haben sich von den Fotos inspirieren lassen und ihre Erinnerungen an das Leben im verschwundenen Land in einzelnen Texten festgehalten. So entsteht in Wechselwirkung mit den Bildern eine Poesie des DDR-Alltags – nicht dramatisierend, nicht nostalgisch, sondern authentisch, so wie es eben war. Gemeinsam mit den beteiligten Autoren Marion Brasch, Hans der Kleingärtner, Kathrin Schmidt, Gunnar Baganz, Georg Balzer, Fritz-Jochen Kopka, Jutta Voigt und Marcus Fehse sowie seinem Verleger Jochen Stamm stellt der Herausgeber Jürgen Hohmuth sein Buch vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Museum in der Kulturbrauerei. Moderation: Jochen Stamm

Buchcover: Edition Braus

Der Eintritt ist frei!

▼15.03.18 Mathieu Sapin „Gérard. Fünf Jahre am Rockzipfel von Depardieu“ Mod.: K. Elstermann▼

Mathieu Sapin „Gérard. Fünf Jahre am Rockzipfel von Depardieu“

Moderation: Knut Elstermann

20.00 Uhr | Kesselhaus in der Kulturbrauerei | Berlinpremiere

Ein Weltstar & ein Comiczeichner auf Reisen

Christoph Kolumbus, Danton, Cyrano de Bergerac, der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas. Lang ist die Liste der historischen und literarischen Figuren, die Gerard Dépardieu verkörpert hat, in Filmen von Bernardo Bertolucci, Ridley Scott oder François Truffaut. Einem jüngeren Publikum ist er vor allem als Obelix in vier „Asterix“-Verfilmungen bekannt, weitgehend vergessen hingegen seine skandalträchtigen Rollen aus den 70er-Jahren wie in „Les Valseuses“. Eine Arte-Dokumentation schickt Depardieu auf den Spuren des Schriftstellers Alexandre Dumas in den Kaukasus. Und weil Dumas auf seiner Reise vor 150 Jahren von einem Maler begleitet wurde, reist Gérard Depardieu mit einem Comiczeichner, der dann gleich ein ganzes Buch über den Mimen macht und über fünf Jahre hinweg immer wieder in dessen Welt eintaucht. Depardieu polarisiert, seine Begeisterung für Wladimir Putin, die Annahme der russischen Staatsangehörigkeit oder seine Steuerflucht nach Belgien machten weit über Frankreich hinaus Schlagzeilen. Der  1974 in Dijon geborene Illustrator und Graphic-Novel-Autor Mathieu Sapin zeichnet ein vielschichtiges, fesselndes und humorvolles Bild des Weltstars. Im Kesselhaus der Kulturbrauerei stellt er seinen Graphic-Novel-Band gemeinsam mit Knut Elstermann erstmals in Berlin vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Literatur: BERLIN, dem Institut français Deutschland und dem Verlag Reprodukt. Moderation: Knut Elstermann

Buchcover: Verlag Reprodukt

Eintritt: VVK 8 Euro, ermäßigt 5 Euro (zzgl. VVK-Gebühr). TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼17.03.18 „Ein rätselhafter Schimmer. Das Berlin der 20er in einer poetischen Amüsierschau“▼

„Ein rätselhafter Schimmer. Das Berlin der 20er in einer poetischen Amüsierschau“ Mit Robert Nippoldt & dem Trio Größenwahn

20.00 Uhr | Kesselhaus in der Kulturbrauerei | Bühnenshow

Die Bühnenshow zum Buch „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“

Das Berlin der Goldenen Zwanziger ist eine Erfolgsstory, die das 20. Jahrhundert seinen Kindern und jetzt auch Kindeskindern immer wieder gerne erzählt: so viel Rasanz, Theatralik, Drama, Lichter der Großstadt, Verkehrschaos, Leben, das laut auf sich aufmerksam macht, will es nicht in Hinterhöfen und Mietskasernen verkümmern, Cabaret, Theater, Funk, Film, Reklame, Bubikopf und Monokel, queere Kieze, Charleston und der „Onkel Bumba aus Kalumba“. Bevor Weltwirtschaftskrise und Naziherrschaft Berlin das Licht ausknipsen, zeigt der Illustrator Robert Nippoldt im Kesselhaus der Kulturbrauerei noch einmal alles: die grellen Lichter der Großstadt und das Grau der Fabriken, Hinterhöfe und Mietskasernen, das Geschrei der Sporthallen und die Stille der Theatersäle, den Gesang der Comedian Harmonists und bekannte Figuren wie Lotte Reiniger, Christopher Isherwood, Albert Einstein, Kurt Weill, Marlene Dietrich und George Grosz. Zusammen mit dem Autor und Kunstkritiker Boris Pofalla hat er den Geist dieses Jahrzehnts im jüngst erschienenen Graphic-Novel-Album „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“ eingefangen. Auf der Bühne trifft Nippoldt auf das musikalische Trio Größenwahn. Und mit Live-Zeichnungen, Gassenhauern und Chansons von Friedrich Hollaender bis zur der Dreigroschenoper geht es gemeinsam mit den Zuschauern auf eine gleichermaßen bild- und tongewaltige wie atmosphärisch-dichte Zeitreise.

Buchcover: Taschen Verlag

Eintritt: VVK 16 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 19 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼19.03.18 Emma Glass „Peach“ Moderation & dt. Text: Sabine Kray▼

Emma Glass „Peach“

Moderation & dt. Text: Sabine Kray

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Berlinpremiere

Eine neue visionäre Stimme in der Literatur

Etwas ist passiert mit Peach. Blut läuft an ihren Beinen entlang, und der Geruch von verbranntem Fleisch klebt an ihrer Haut. Das Gehen tut weh, aber sie wankt nach Hause zu ihren Eltern, die nichts bemerken. Die beiden können sowieso gerade die Finger nicht voneinander lassen und haben außerdem ein neues zuckersüßes Baby. Peach muss sich selbst wieder zusammenflicken, damit sie zur Schule gehen und ihren Freund Grün treffen kann. Aber es ist unmöglich, Schlaf zu finden, wenn man vom Bild eines weit aufgerissenen Mundes verfolgt wird, unmöglich zu arbeiten, wenn verkohltes Wurstfett die Nase füllt, und zu essen, wenn der Bauch straff geschwollen ist. Peach beginnt zu verstehen, was sie Grausames tun muss, um darüber hinwegzukommen. In ihrem brillanten Debütroman drückt die 1987 im englischen Swansea geborene Emma Glass, die in London als Kinderkrankenschwester arbeitet und klinische Studien betreut, das Unaussprechliche mit atemberaubender Klarheit und Verve aus. Das Resultat ist eine intensive, körperliche, sinnliche, rhythmische Prosa. Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Sabine Kray stellt die „ungeheuer talentierte junge Autorin“ (George Saunders) ihren Roman im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vor. Moderation & dt. Text: Sabine Kray

Buchcover: Edition Nautilus

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼19.03.18 Rainer Merkel „Stadt ohne Gott“ Moderation: Oliver Vogel▼

Rainer Merkel „Stadt ohne Gott“

Moderation: Oliver Vogel

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz | Buchpremiere

Eine Liebe im Schatten des Krieges

Die Berlinerin Rosie reist in den Libanon, voller Hoffnung auf ein neues Leben. Sie verliebt sich in den Syrer Daoud, aber der hat Angst vor der Liebe. Rafik, der Modemacher werden will, liebt sie beide. Und Zahra, die Soziologin, hat die Liebe schon lange aufgegeben. Die vier treffen sich in Beirut, im »Paris des Ostens«. Es ist eine Stadt am Rand der Kriege dieser Welt. Sie suchen nach einem Ort, an dem sie ihre Träume leben können, und befinden sich doch eigentlich nur auf der Flucht vor der Hoffnungslosigkeit in Syrien und den leeren Versprechungen Berlins. Sie alle beherrschen die Verhaltensweisen der Kälte nicht. Werden sie trotzdem überleben? Der mehrfach ausgezeichnete und 2009 für den Deutschen Buchpreis nominierte Rainer Merkel (Jg. 1962) studierte Psychologie und Kunstgeschichte. Zeitweilig arbeitete er für Cap Anamur im einzigen psychiatrischen Krankenhaus Liberias. Gemeinsam mit seinem Lektor Oliver Vogel stellt er seinen neuen Roman „Stadt ohne Gott“ im Georg Büchner Buchladen erstmals in Berlin vor. Moderation: Oliver Vogel

Buchcover: S. Fischer Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼20.03.18 Arno Geiger „Unter der Drachenwand“ Moderation: Shelly Kupferberg▼

Arno Geiger „Unter der Drachenwand“

Moderation: Shelly Kupferberg

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Lesung

Leben und Lieben im Schatten der großen Geschichte

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier in Österreich auf zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was die drei miteinander teilen, ist die Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944 und der Weltkrieg verloren. Aber wie lange dauert er noch und wann kommt der nächste Einberufungsbefehl? Arno Geiger (Jg. 1968), der Gewinner des ersten Deutschen Buchpreises, erzählt in seinem neuen Buch von Veits Alpträumen und der verstörenden dörflichen Normalität, vom „Brasilianer“, der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der Zimmerwirtin und ihren Durchhalteparolen, von Margarete, in die Veit sich verliebt und die von ihm nichts wissen will sowie von Oskar Meyers Überlebenskampf und von Margot mit ihrem Baby im Nebenzimmer. Herausgekommen ist ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten, die Überlebenden und die Liebe in finsterer Zeit. Moderation: Shelly Kupferberg

Buchcover: Hanser Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼20.03.18 Debütantenabend: Wlada Kolosowa & Karosh Taha. Moderation: Gesa Ufer▼

Debütantenabend: Wlada Kolosowa & Karosh Taha

Moderation: Gesa Ufer

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Doppellesung

Ein Abend, zwei Debüts: „Fliegende Hunde“ & „Beschreibung einer Krabbenwanderung“

 

Oksana und Lena wachsen in einem tristen Vorort von St. Petersburg auf. Sie teilen alles: Träume, Sorgen, erste Berührungen – Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu entkommen, zieht Lena zum Modeln nach China, wo ihr Körper Fotografen, Agenten und schmierigen Kunden gehört. Oksana taucht hingegen immer tiefer in eine Online-Community ab, in der Magersüchtige die Belagerung von Leningrad nachahmen und Rezepte für Ledergürtelsuppe und Erdkaffee austauschen. Als Lena in den Ferien nach Hause kommt, müssen beide Entscheidungen treffen. Wlada Kolosowa (Jg. 1987) hat mit ihrem ersten Roman „Fliegende Hunde“ ein Buch über die Freundschaft und zarte Liebe zweier junger Frauen geschrieben, die auf unterschiedlichen Wegen ihr Glück suchen – und dabei zu Konkurrentinnen werden.

 

Sanaa ist 21, sie studiert, hat einen Freund – und sie hat Träume. Eigentlich könnte alles gut sein, wäre da nicht die Realität, die sie immer wieder kneift wie die Krabbe damals im Irak, als sie im Fluss badete: Sanaas Mutter Asija, die unter Depressionen leidet. Ihr Vater Nasser, der sich von seiner Familie entfremdet hat. Ihre orientierungslose Schwester Helin und die über alles wachende Tante Khalida. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Freiheit. Und doch kann sie der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Rauschhaft und kraftvoll, dann wieder unbeschwert und komisch erzählt Karosh Taha (Jg. 1987) in ihrem Debütroman „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ von einem Leben zwischen Freiheit und Verantwortung, Erinnerung und Zukunft, Mythos und Wirklichkeit.

 

Gemeinsam mit Gesa Ufer stellen beide Autorinnen ihre Debüts im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vor. Moderation: Gesa Ufer

Buchcover: Ullstein Verlag & DuMont Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼21.03.18 Felicitas Hoppe „Prawda. Eine amerikanische Reise“▼

Felicitas Hoppe „Prawda. Eine amerikanische Reise“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei| Lesung

Neues aus dem Westen & die „Wahrheit“ über Amerika

Die Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe (Jg. 1960) macht sich in ihrem neuen Buch auf den Weg Richtung Westen und geht in einem unbekannten Amerika auf Expedition: Zehntausend komische wie hochpoetische Meilen reist sie von Boston über San Francisco bis Los Angeles und zurück nach New York. Hellwach und hellsichtig begibt sie sich dabei als literarischer Wirbelsturm auf die Spuren von Ilf und Petrow, zweier russischer Schriftsteller, die 80 Jahre vor ihr unterwegs waren und zu Kultfiguren wurden. Ob Hoppe mit ihnen die Ford-Werke und den ersten elektrischen Stuhl besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – „Prawda“ (auf Deutsch: „Wahrheit“) lässt die Leser Dinge sehen, wie sie über das unglaublichste Land der Erde noch nie geschrieben wurden: eine literarische Weltentdeckung.

Buchcover: S. Fischer Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼21.03.18 Johann Scheerer „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ Moderation: Thomas Böhm▼

Johann Scheerer „Wir sind dann wohl die Angehörigen“

Moderation: Thomas Böhm

20.00 Uhr | Frannz Club in der Kulturbrauerei| Berlinpremiere

Die dramatische Geschichte der Reemtsma-Entführung

Wie fühlt es sich an, wenn einen die Mutter weckt und berichtet, dass der eigene Vater entführt wurde? Wie erträgt man die Sorge, Ungewissheit, Angst und die quälende Langeweile? Wie füllt man die Tage, wenn jederzeit alles passieren kann, man aber nicht mal in die Schule gehen, Sport machen oder Freunde treffen darf? Und selbst Die Ärzte, Green Day und die eigene E-Gitarre nicht mehr weiterhelfen? Detailreich und überraschend, berührend und mitreißend erzählt der Musiker und Produzent Johann Scheerer (Jg. 1982) von einem der spektakulärsten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte, als sich sein Vater Jan Philipp Reemtsma 33 Tage um Ostern 1996 in den Händen von Entführern befand, das Zuhause zu einer polizeilichen Einsatzzentrale wurde und kaum Hoffnung bestand, ihn lebend wiederzusehen. Gemeinsam mit Thomas Böhm stellt der Autor seine „Geschichte einer Entführung“ im Frannz Club in der Kulturbrauerei vor. Moderation: Thomas Böhm

Buchcover: Piper Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼21.03.18 Lamya Kaddor „Die Sache mit der Bratwurst“ Moderation: Shelly Kupferberg▼

Lamya Kaddor „Die Sache mit der Bratwurst“

Moderation: Shelly Kupferberg

19.00 Uhr | Museum in der Kulturbrauerei | Berlinpremiere

„Sind Sie nicht die Muslimin aus dem Fernsehen?“

Die Religionslehrerin, Islamwissenschaftlerin und Autorin Lamya Kaddor (Jg. 1978) aus Ahlen in Nordrhein-Westfalen gilt als eine der zehn einflussreichsten muslimischen Frauen und gibt seit vielen Jahren liberalen Muslimen in Deutschland eine Stimme. Doch wer ist eigentlich der Mensch hinter der bekannten Religionswissenschaftlerin? Was war für sie prägend, als sie als Kind syrischer Einwanderer in Deutschland aufwuchs? Und warum waren Pippi Langstrumpf und Michael Jordan ihre großen Vorbilder? In ihrem neuen Buch erzählt Lamya Kaddor sehr persönlich und humorvoll, was an den Klischees über muslimisches Leben in Deutschland dran ist, was passiert, wenn man als muslimisches Kind auf dem Grillfest im Kindergarten aus Versehen eine Bratwurst verspeist und wie sie in Frau Hermann aus der Nachbarschaft eine deutsche Oma fand. Das Resultat ist ein überraschender Einblick in das private Leben der „Muslimin aus dem Fernsehen“. Die Lesung findet im Rahmen der Fotoausstellung „Islam in Europa“ statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Museum in der Kulturbrauerei.

Buchcover: Piper Verlag

Der Eintritt ist frei!

▼22.03.18 Alexander Schimmelbusch „Hochdeutschland“ Moderation: Andreas Rosenfelder▼

Alexander Schimmelbusch „Hochdeutschland“

Moderation: Andreas Rosenfelder

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei| Buchpremiere

Einblick in die deutsche Volksseele

Der erfolgreiche Investmentbanker Victor kann sein albernes Siegerdasein schon lange nicht mehr ernst nehmen. Und so folgt er, ein Produkt der marktorientierten deutschen Gesellschaft, dem spontanen Gefühl  und plötzlichen Impuls, sich in Opposition zu all dem zu begeben, was ihn hervorgebracht hat. Er reist nach Berlin und schreibt in einer leeren Wohnung atemlos ein politisches Manifest, das den Weg zu etwas völlig Neuem öffnet. Seine romantischen und eher altmodischen Vorstellungen gehen dabei eine Verbindung ein mit kommunistischen Idealen und hoher wirtschaftlicher Effizienz. Erlösung verspricht er sich schließlich von einer populistischen Bewegung, die er mithilfe des italophilen Finanzministers der Bundesrepublik gründet. In seinem neuen Roman wirft Alexander Schimmelbusch (Jg. 1975) ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Ist unser System kaputt? Was ist Elite? Haben wir Prinzipien? Und ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Gemeinsam mit Andreas Rosenfelder stellt der Autor sein Buch im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vor. Moderation: Andreas Rosenfelder

Buchcover: Tropen Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼22.03.18 Svenja Leiber „Staub“ Moderation: Paul Jandl▼

Svenja Leiber „Staub“

Moderation: Paul Jandl

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz | Buchpremiere

Das Ringen um ein Leben & die Frage nach der Zukunft

Als Elfjähriger verbringt Jonas Blaum gemeinsam mit seinen Eltern und Geschwistern ein Jahr im Nahen Osten, wo sein Vater in Saudi-Arabien als Arzt arbeitet. Als eines Tages die jüngste Tochter der Baums, die sich selbst als Junge versteht, spurlos verschwindet, wenig später zwar körperlich unversehrt, aber verstört und sprachlos wieder auftaucht, kehrt die deutsche Familie überstürzt nach Europa zurück. Jahre später reist Jonas Blaum – mittlerweile selbst Arzt, suchtkrank und von Zweifeln geplagt – erneut in die Region. In Jordanien wird ihm ein Junge anvertraut, der an einer rätselhaften Krankheit leidet. Blaum kann dem Kind, das ihn an den größten Verlust seines Lebens erinnert, nicht helfen, und als es eines Tages verschwindet, ergibt sich für ihn ein beängstigender Verdacht. In bedrängenden Bildern erzählt Svenja Leiber (Jg. 1975) in ihrem neuen Roman von einer individuellen Katastrophe und der einer ganzen Region. Der Wettlauf um das Leben eines Kindes wird dabei zum Sinnbild eines doppelten Kampfes: gegen die Erstarrung des Einzelnen im Korsett gesellschaftlicher Zuschreibungen und gegen die Macht überalteter Systeme. Im Resonanzraum des Nahen Ostens verbindet sich das Ringen um ein Leben mit der Frage nach der Zukunft.

Buchcover: Suhrkamp Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼24.03.18 Literaturpreis Prenzlauer Berg 2018▼

Literaturpreis Prenzlauer Berg 2018

13.30 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Lesung & Preisverleihung

Lesung & Preisverleihung

Auch in diesem Jahr wird der Literaturpreis Prenzlauer Berg verliehen! Erneut sind junge literarische Talente dazu eingeladen, ihre unveröffentlichten Texte zu präsentieren. Zum Thema „Lüge & Wahrheit“ wurden zehn junge Autoren/-innen in einer Vorauswahl nominiert. Im Rahmen einer öffentlichen Lesung tragen sie vor Publikum und Jury ihre Texte vor. Im Anschluss gibt die Jury die Sieger/-innen bekannt.

 

Die Jury:

Tanja Dückers (Autorin)

Valentin Tritschler (Agentur Elisabeth Ruge)

Gesa Ufer (rbb)

Foto: Tina Linster

Der Eintritt ist frei!

▼25.03.18 „Monolog aus einigen Tagen meines Lebens“. Hommage an Wolfgang Hilbig▼

„Monolog aus einigen Tagen meines Lebens“. Hommage an Wolfgang Hilbig. Mit Corinna Harfouch, Catherine Stoyan und Felix Kroll

12.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Musikalische Lesung

Musikalische Lesung mit Corinna Harfouch, Catherine Stoyan und Felix Kroll

Wolfgang Hilbig gehört zweifellos zu den originellsten deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Der 2002 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Lyriker und Romanautor beschäftigte sich in seinem Werk mit Krieg und Diktatur, mit Leben und Tod: die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Am 31.8.1941, inmitten der Nazi-Diktatur in Meuselwitz/Sachsen, geboren, wuchs er nach dem Zweiten Weltkrieg in der nächsten deutschen Diktatur auf. Immer wieder finden sich in seinen Texten Spuren dieser Prägung. Als er 1994 in den Prenzlauer Berg zog, in den Bezirk, in dem die viel besungene, unabhängige Literaturszene der untergegangenen DDR angesiedelt war, kam er dort an, wo er hingehörte: Hier wurde er – mit all seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung – zu einem der wichtigsten und einflussreichsten Autoren in dieser Zeit. Seine Bekanntheit wuchs durch zahlreiche Lesungen –  auch im Georg Büchner Buchladen, der am 15.10.1995 von Wolfgang Hilbig literarisch eröffnet wurde. Im selben Jahr hielt er an der Universität Frankfurt/Main vier Poetikvorlesungen, die beim S. Fischer Verlag als Buch veröffentlicht wurden, wie alle seine Werke. Wolfgang Hilbig blieb bis zu seinem Tod am 2.Juni 2007 auf der Suche: „Im Innern ruht der Wille /doch ein Ziel, das ist so weit/und das Ziel heißt: Freier leben,/doch das ist keine Kleinigkeit.“ Jetzt gibt es die Gelegenheit, den Lyriker und Romancier  (neu) zu entdecken. Eine Auswahl seiner Texte wird im Rahmen einer musikalischen Lesung im Palais der Kulturbrauerei von der bekannten Schauspielerin Corinna Harfouch vorgetragen. Begleitet wird das Programm, das anlässlich des Wolfgang-Hilbig-Jahres 2017 bereits im Deutschen Theater Berlin zu Gast war, von Felix Kroll am Akkordeon und dem Bühnengeist Catherine Stoyan.

Autorenfoto: Jürgen Bauer

Eintritt: VVK 15 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 18 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich. Eintritt inklusive Snacks & Getränken.

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