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VERANSTALTUNGEN

▼09.09.21 Kesselhaus Summerstage präsentiert: Maki Shimizu „Über Leben“▼

Kesselhaus Summerstage präsentiert: Maki Shimizu „Über Leben“

20.00 Uhr | Palais Dachterrasse in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Im Gespräch mit Gesa Ufer (radioeins) stellt die japanische Comiczeichnerin Maki Shimizu am 9. September ihre Graphic Novel „Über Leben“ vor. Musikalisch wird der Abend von der Singer-/Songwriterin Illute begleitet.

 

Maki Shimizus vierte Comic-Veröffentlichung im Jaja Verlag hat es in sich. Allein schon diese gewichtigen Themen, denen sich die Comiczeichnerin mutig und völlig ohne rosarote Brille stellt: Es geht um Tod und Mord, um Gentrifizierung und Obdachlosigkeit, um Traumata und Prostata, um häusliche Gewalt und Kindesmissbrauch, schlussendlich aber auch um Liebe und Tiefe.

 

Es sind die schlimmen Schattenseiten des Lebens, die Maki Shimizu in „Über Leben” (über)zeichnet und es sind die existentiellen, meist gesellschaftlich ausgeklammerten Probleme, denen sie sich mit viel Empathie annimmt und dabei einen spannenden Comic-Krimi erzählt. Mit weicher und harter Bleistiftzeichnung fängt sie die schweren Themen nuanciert, unverblümt und doch sanft ein.

 

Die beiden Hauptpersonen kennen wir schon aus den Bänden Adagio 1-3 (die man nicht gelesen haben muss, um diese Geschichte zu verstehen), es sind die Freunde Maki-Maus und der Kater Adagio. Jetzt lernen wir ihre neue Ateliergemeinschaft kennen und dort beginnen die existentiellen Probleme zunächst mit einer drastischen Mieterhöhung.

 

Maki Shimizu hat mit „Über Leben” eine bemerkenswerte  und herzergreifende Graphic Novel über das Leben geschaffen, mit wohlportioniertem feinem Humor und meisterhafter Zeichenkunst.

 

Mit tiefem Gefühl, einer unverwechselbaren Stimme, wuchtigen Texten und einer in der deutschen Popwelt einzigartigen Melancholie nimmt sie uns mit auf ihre ganz persönliche Reise über Bad Guys, Treibsand und der Sucht nach Dopamin. »Bisher fehlt mir der Mut, lass mich raus aus deinem Treibsand« hören wir ihr zu und am Ende wird sie doch erlöst. Happy End.

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa durch die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT.

 

Facebook Event
https://www.facebook.com/events/239810021354721?ref=newsfeed

Kesselhaus Website
https://www.kesselhaus.net/event/659049 

Buchcover: Ja Ja Verlag Berlin

Der Eintritt ist frei! Aufgrund derzeitiger Corona-Regeln ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte denkt daran, einen 3G-Nachweis vorzulegen. Ein Testzentrum befindet sich auf dem Gelände der Kulturbrauerei.

eventbrite

▼14.09.21 Kesselhaus Summerstage präsentiert: Lesungen mit Eric Wrede, Michael Nast & Dirk Zöllner▼

Kesselhaus Summerstage präsentiert: Lesungen mit Eric Wrede, Michael Nast & Dirk Zöllner

20.00Uhr | Palais Dachterrasse in der Kulturbrauerei | Buchlesung

Michael Nast, Eric Wrede und Dirk Zöllner an einem Abend! Alle drei Männer beackern in ihren jüngsten Buch-Veröffentlichungen unterschiedliche Themenfelder. Und doch, am Ende verbindet sie eins, die Liebe zum und die Auseinandersetzung mit dem Leben. „Lebe, Liebe, Hoffnung“ ist also das literarische Motto. Der Erfolgsautor Michael Nast beschreibt in der Fortsetzung seines bereits verfilmten Erfolgs-Buchs Lösungen zur „Generation Beziehungsunfähig“. Bestatter und Autor zugleich ist Eric Wrede, der in seinem Buch versiert übers Sterben und moderne Trauerkultur schreibt. Und der Musiker Dirk Zöllner sinniert in seinem autobiografischen Text schlicht über das Leben selbst. Gehostet und moderativ begleitet wird der Abend von Christoph Schrag. Der bekannte Rundfunksprecher (Radio Fritz) führt am Ende alle zum gemeinsamen Gespräch zusammen.

 

Eric Wrede – „The End: Das Buch vom Tod“

https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/The-End/Eric-Wrede/Heyne-Hardcore/e538089.rhd

Der Tod. Er erwischt uns irgendwann alle. Aber wer weiß, wie das geht? Sterben, beerdigen und trauern. Erklärt hat es uns niemand. Im schlimmsten Fall treten die Kirche und die Bestattungsbranche als Gralshüter einer „Kultur“ auf, die vor allem ihnen selbst nützt. Eric Wrede war Musikmanager und wurde Bestatter. Er will etwas ändern an der gängigen Trauerkultur. Er begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg frei von Konventionen. In seinem Buch zeigt er anhand vieler Beispiele aus der Praxis, wie die Alternative aussehen kann.

 

Michael Nast – „Generation Beziehungsunfähig“

http://michaelnast.com/

Michael Nast steht schon jetzt für ein Lebensgefühl. Der gebürtige Berliner berührt und bewegt mit seinen Kolumnen im Internet bereits Millionen von Lesern. Seine Texte werden geteilt und geliked, seine Lesungen sind regelmäßig ausverkauft. In seinem Buch “Generation Beziehungsunfähig” bringt Nast die Dinge auf den Punkt und beschreibt unvergleichlich charmant die Stimmung seiner Generation: Weshalb wir uns gegenseitig als beziehungsunfähig bezeichnen, wie tinder unsere Partnersuche verändert und warum wir uns immer wieder selbst in den Mittelpunkt stellen, ohne Rücksicht auf Verluste. “Generation Beziehungsunfähig” hält uns einen Spiegel vor. Ganz ohne Bewertung ermutigt das Buch uns chronische Selbstoptimierer und Perfektionisten dazu, unseren eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen. Ein augenöffnendes wie anregendes Buch, das sich liest wie ein Gespräch mit dem besten Freund.

 

Dirk Zöllner – „Herz Kasper“

https://die-zoellner.de/

Ein Künstler sucht seine Mitte. Zwischen Kopf- und Lendenbereich findet der Musiker sein Herz und begibt sich mit ihm ins Zwiegespräch. Dank der Aufmerksamkeit beginnt es zu wachsen. Er befreit sich von kopfgesteuerten Korsetten und gibt sich der Liebe hin. Die beiden parlieren über das Leben als »freischaffender Überlebenskünstler« mit all seinen Höhen und Tiefen. Herz oder Zahl? Ist materieller Besitz überhaupt von irgendeiner Bedeutung? Ist seelisches Ungleichgewicht Voraussetzung für künstlerischen Erfolg? Ab wann ist eine psychische Abweichung noch Ausdruck von Individualität oder schon eine Krankheit? Bis zu welchem Alter ist ein unbeschwertes Hippie-Dasein eigentlich durchzuhalten? Wie schaffen es Musiker, ohne Konzerte und Auftritte nicht in eine Art postkoitale Depression abzugleiten? Was macht die Corona-Krise mit Künstlern und Publikum? Diese herzerfrischenden und herzgesteuerten philosophischen und zeitdokumentarischen Betrachtungen eines optimistischen Träumers kämen nicht von Dirk Zöllner, wenn es darin nicht zuallererst um Musik und Musiker ginge. Und all seine tönenden Bekannten und Verwandten aus zumeist ostdeutschen Landen, als da wären Die Puhdys, Silly, Angelika Mann, André Herzberg, Dirk Michaelis, Julia Neigel und viele mehr. Ihnen allen wird Platz gemacht: in seinem Herzen, das mindestens so groß ist wie ein Alt-Köpenicker Eisbein.

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa durch die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT.

 

Facebook Event:
https://www.facebook.com/events/345018877311125

Kesselhaus Website:
https://www.kesselhaus.net/event/659044

Moderation: Christoph Schrag

 

Der Eintritt ist frei! Aufgrund derzeitiger Corona-Regeln ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte denkt daran, einen 3G-Nachweis vorzulegen. Ein Testzentrum befindet sich auf dem Gelände der Kulturbrauerei.

 

eventbrite

▼22.09.21 Kesselhaus Summerstage präsentiert: Lutz Seiler „schrift für blinde riesen“▼

Kesselhaus Summerstage präsentiert: Lutz Seiler „schrift für blinde riesen“

20.00 Uhr | Palais Dachterrasse in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Der Autor Lutz Seiler kehrt nach zwei sehr erfolgreichen Romanen zurück in den Heimathafen der Gedichte: An diesem Abend liest er aus seinem jüngst im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch „schrift für blinde riesen“.

Seiler kehrt zurück in die Stimmen der Kindheit, ins Waldstadion, in den »Knochenpark« und zur Frage, wo unser »eignes schmales erdreich ankern kann«. Er entdeckt den »Ahnenapparat« seines vom Uranbergbau geschleiften Heimatdorfes, um dort »seinen Toten« zu lauschen. Er durchstreift die Klangwelt des märkischen Kieferngewölbes und ist unterwegs: immer auf der Suche nach einer »schrift für blinde riesen« und ihrem Blick dorthin, »wo die welt vermutet werden könnte«.

 

Lutz Seiler wurde 1963 in Gera/Thüringen geboren, heute lebt er in Wilhelmshorst bei Berlin und in Stockholm. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis, 2014 den Deutschen Buchpreis und den Preis der Leipziger Buchmesse 2020.

 

Der Singer-Songwriter Moritz Krämer schenkt uns einen seiner raren Solo-Auftritte und neue Lieder. Krämers drittes Solo-Album „Die traurigen Hummer“ erscheint am 01. Oktober. Man kann sich der vordergründigen Schönheit seiner Musik hingeben oder in die Tiefe gehen und sich Gedanken machen. Die Texte beschäftigen sich mit  Versagensangst, mit Kindern, Depression, Wut und Gesellschaft und Krämers Lieblingsthema Stadtflucht. Seinem melancholischen Charme, seiner ausschweifenden Musikalität und der Eingängigkeit seiner Lieder verfällt man in jedem Fall!

Die Lyrikerin Nadja Küchenmeister führt durch den Abend.

 

In Kooperation mit dem Haus für Poesie und dem Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa durch die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT.

Buchcover: Suhrkamp Verlag

Der Eintritt ist frei! Aufgrund derzeitiger Corona-Regeln ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte denkt daran, einen 3G-Nachweis vorzulegen. Ein Testzentrum befindet sich auf dem Gelände der Kulturbrauerei.

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