Angesichts der aktuellen Corona-Virus-Situation und um Gesundheit und Wohlergehen aller Teilnehmer*innen, Gäste und Besucher*innen zu schützen, sehen wir uns gezwungen, sämtliche Veranstaltungen unseres Festivals und unserer Veranstaltungsreihe Literatur: BERLIN für den Zeitraum bis einschließlich dem 19. April 2020 abzusagen. Dadurch folgen wir den Empfehlungen und Entscheidungen von Stadtverwaltung und Gesundheitsbehörden.

 

Bereits gekaufte Tickets für die abgesagten Veranstaltungen werden auf Wunsch dort zurückerstattet, wo sie erworben worden sind. Wir versuchen, Ersatztermine für einzelne Veranstaltungen zeitnah anzubieten, und bitten um Ihr Verständnis, dass dieser Prozess eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. An dieser Stelle informieren wir Sie fortlaufend über die Entwicklung. Karten für erfolgreich verlegte Veranstaltungen behalten ihre Gültigkeit.

 

Weitere Infos finden Sie hier und auf unserer Facebook-Seite.

VERANSTALTUNGEN

▼03.09.20 Knut Elstermann „ Der Canaletto vom Prenzlauer Berg. Der Maler Konrad Knebel“▼

Knut Elstermann „Der Canaletto vom Prenzlauer Berg.
Der Maler Konrad Knebel“

19.30 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Eine Zeitreise in die Vergangenheit des Prenzlauer Bergs

Seit über 60 Jahren porträtiert der Maler Konrad Knebel auf unnachahmliche Weise Häuser und Straßenzüge. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht dabei der Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, in dem er selbst seit den 1960er-Jahren lebt. Knebels Gemälde von Fassaden, Höfen und Hauseingängen spüren dem Wesen der meist um 1900 entstandenen Mietshäuser nach und verleihen ihnen ein Gesicht, das von den Schicksalen und Erlebnissen ihrer Bewohner geprägt zu sein scheint. Wie einst Canaletto den Charme Venedigs, Dresdens und Wiens für die Nachwelt bewahrt hat, so vermitteln die Stadtansichten des vielfach ausgezeichneten Malers Konrad Knebel einen bleibenden Eindruck vom Leben und der Vergänglichkeit Berlins.

Knut Elstermann hat den vielfach ausgezeichneten Künstler in seinem Atelier besucht und ist den Geschichten nachgegangen, die hinter dessen Werken stecken. Er zeigt uns mit diesem Porträt die Bilderwelt eines außergewöhnlichen Malers, in der Fassaden, Höfe und Hauseingänge vom Schicksal der Menschen und vom Wandel der Zeiten erzählen. Sein Buch wird er im Palais in der Kulturbrauerei vorstellen.

 

Knut Elstermann, geboren 1960 in Ostberlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste.

Buchcover: Bebra Verlag

Der Eintritt ist frei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an der Veranstaltung unter info@kunstbuchkollwitzplatz.com oder info@palais-kulturbrauerei.de an.

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▼10.09.20 Wolfgang Martin „Wie die WESTmusik ins OSTradio kam“▼

Wolfgang Martin „Wie die WESTmusik ins OSTradio kam.
Radiogeschichten von DT64 bis ‚Beatkiste‘“

Moderation: Ulf Drechsel (RBB Kultur)

Musikalischer Gast: Manuel Schmid (Stern Combo Meissen)

20.00 Uhr | Kesselhaus in der Kulturbrauerei | Buchpremiere mit Musik

Ein Stück (ost-)deutsche Radiogeschichte

Nach Büchern über Maschine und Holger Biege hat der ehemalige Musikchef der RBB-Welle Antenne Brandenburg Wolfgang Martin nun ein Buch über seine spannenden und aufregenden Jahre als Musikredakteur, Reporter und Moderator im Rundfunk der DDR geschrieben. Darüber wie er die großen Ost-Rock-Stars Puhdys, Renft, Silly, Omega oder Niemen kennenlernte, wie er für seine Sendereihen schon in den 70er Jahren zahlreiche West-KünstlerInnen interviewte, von ABBA, José Feliciano, Status Quo bis Alexis Korner. Das Erlebte und Geleistete spiegelt zugleich die facettenreichen Seiten eines Berufsstandes, der in der Pop-Literatur bisher kaum gewürdigt wurde: des Musikredakteurs in Funk und Fernsehen. Die Geschichten beschreiben zugleich, mit wie viel Engagement und Freude die Radio-MusikredakteurInnen damals die Entwicklung der eigenständigen Rock-Szene in der DDR unterstützt und beeinflusst haben.

 

Musikalischer Gast der Lesung ist Manuel Schmid, jüngster Sänger, Komponist und Keyboarder der dienstältesten Rockband Deutschlands, der Stern Combo Meissen. Manuel illustriert die Episoden, die Radio-Urgestein „Wölfi“ liest, mit den passenden Songs aus Ost und West. Moderation: Ulf Drechsel (RBB Kultur).

 

Wolfgang Martin, geboren 1952 in Luckenwalde, arbeitete ab 1976 als Radioredakteur und -moderator beim Sender Stimme der DDR, ab 1982 als Redaktionsleiter und ab 1986 als Leiter der Musikredaktion vom Jugendradio DT6 4. 1992 wechselte er zum neu gegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heute rbb) und war seit Mai 2003 bis zu seiner Pensionierung Musikchef bei Antenne Brandenburg. Er publizierte in zahlreichen Musikzeitschriften der DDR, ČSSR und BRD. Zuletzt erschien bei Bild und Heimat sein Buch „Sagte mal ein Dichter. Holger Biege. Die Biografie“ (2019).

Buchcover: Verlag Bild und Heimat

Eintritt: VVK 13 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 15 Euro. TICKETS sind ohne VVK-Gebühr vorab in der Buchhandlung Kunst – Buch Kollwitzplatz erhältlich und zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei. Die Veranstaltung findet nach dem aktuell geltenden Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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▼05.10.20 Benjamin Lacombe „Geistergeschichten aus Japan“▼

Benjamin Lacombe „Geistergeschichten aus Japan“

19.30 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Ein echter Lacombe der unheilichen Art

Benjamin Lacombe ist schon seit langer Zeit ein großer Fan der Kultur Japans, in der modernste Technik mit der Vorstellung einer von Geistern belebten Natur einhergeht. So war es unausweichlich, dass er irgendwann auf die berühmte Sammlung japanischer Gespenstergeschichten von Lafcadio Hearn stieß. Besonders dürfte ihn die Geschichte fasziniert haben, in der ein Junge aus dem Tempel gewiesen wird, in dem er zum Priester ausgebildet werden soll, weil er fortwährend zeichnet. In seiner letzten Nacht im Tempel, bevor ihn der Priester mit dem Rat nach Hause schickt, doch besser Künstler zu werden, hört der Junge den Lärm eines schrecklichen Gemetzels. Als er sich schließlich aus seinem Versteck wagt, sieht er einen riesigen Rattendämon in seinem Blut liegen. Die vielen Katzen, die er während der Lehrstunden gezeichnet hatte, haben dem Dämon den Garaus gemacht. Seine Zeichenkunst hat dem Jungen Macht über Dämonen gegeben. Seien Sie willkommen und genießen Sie im Palais der Kulturbrauerei diese einmalige Bilderschau!

 

Benjamin Lacombe, geb. 1982 in Paris, hat Grafische Künste studiert und parallel als Werbe- und Comiczeichner gearbeitet. Mit 19 Jahren unterzeichnete er die Verträge für seinen ersten Comic und mehrere illustrierte Bücher. Seitdem hat er etwa vierzig Bücher illustriert und geschrieben und gilt mittlerweile als einer der erfolgreichsten Repräsentanten der zeitgenössischen französischen Illustration. Benjamin Lacombe lebt und arbeitet in Paris. 2017 war Lacombe für den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis nominiert.

Buchcover: Verlagshaus Jacoby & Stuart

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind ohne VVK-Gebühr vorab in der Buchhandlung Kunst – Buch Kollwitzplatz erhältlich und zzgl. VVK-Gebühr online in Kürze hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei. Die Veranstaltung findet nach dem aktuell geltenden Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen statt. Die Teilnehmerzahl ist angesichts der aktuellen Covid-19-Situation begrenzt.

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▼12.10.20 Doris Dörrie „Leben, schreiben, atmen“▼

Doris Dörrie „Leben, schreiben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Schreiben als Einladung, das Leben und die Welt besser kennenzulernen

“Schreiben heißt die Welt einatmen.” Für Doris Dörrie ist Schreiben eine Methode, intensiver zu leben, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen, innezuhalten, sich zu erinnern, sich und die Welt besser kennenzulernen. Schreiben bedeutet für sie, wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt, oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen haben. Schreiben ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Doris Dörrie denkt in ihrem neuen einzigartigen Buch insbesondere über das autobiographische Schreiben nach. Und sie legt gleich selbst los und zeigt, wie es geht, indem sie hinreißend und ehrlich von ihrem eigenen Leben erzählt. Mit Leidenschaft, Humor und großer Offenheit berichtet sie von Kindheitserinnerungen, fremden Orten, verloren gegangenen Gegenständen und Menschen, Freundschaften und Obsessionen. Und so wird “Leben, schreiben, atmen” auch zum Porträt einer furchtlosen, neugierigen und inspirierenden Frau. Darüber hinaus gibt die große Autorin und Regisseurin Tipps und kreative Anleitungen. Sie lädt uns ein, das Glück des täglichen Schreibens mit ihr zu teilen: einfach loszuschreiben, über das eigene Leben, und dabei auf Scham, Angst, Selbstzweifel und Rechtschreibregeln zu pfeifen. Sie macht uns Mut, weiterzuatmen, weiterzuschreiben und weiterzumachen, egal, was das Leben bringt. Schreiben wird so zum Akt der Befreiung und Erneuerung, der kreativen Selbstsuche und gelungenen Identitätsfindung.

 

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm “Kirschblüten und Dämonen”) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie unterrichtet an der Filmhochschule München “creative writing” und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München.

Buchcover: Diogenes Verlag

Eintritt: VVK 12 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 15 Euro. TICKETS sind ohne VVK-Gebühr vorab in der Buchhandlung Kunst – Buch Kollwitzplatz erhältlich und zzgl. VVK-Gebühr online in Kürze hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei. Die Teilnehmerzahl ist angesichts der aktuellen Covid-19-Situation begrenzt.

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▼03.11.20 Susanne Kippenberger „Die Kunst der Großzügigkeit“▼

Susanne Kippenberger „Die Kunst der Großzügigkeit. Geschichten einer leidenschaftlichen Schenkerin

Moderation: Gesa Ufer

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung & Gespräch

Über das Schenken als Kommunikationsform – eine Sprache, die man lernen kann

Überraschung, Erwartung, Glück, Enttäuschung, Kränkung – warum reagieren wir so emotional auf Geschenke – unabhängig von jedem materiellen Wert? Susanne Kippenberger, selbst eine leidenschaftliche Schenkerin, erkundet das Schenken als Universum der Gefühle und komplexe Form der Kommunikation. Mit Leichtigkeit und Eleganz fächert sie die vielfältigen Aspekte auf, geht der Frage nach, warum es vor allem Frauen sind, die sich um Geschenke kümmern, und die schönsten Präsente jene sind, die man in keinem Laden kaufen kann. Dabei erzählt sie überraschende und berührende Geschichten vom Schenken zwischen Seligkeit und Desaster. Vor allem aber zeigt sie, warum das Geben glücklich macht und wie viel Freude die Kunst der Großzügigkeit bereitet. Moderation: Gesa Ufer.

 

Susanne Kippenberger, 1957 geboren, wuchs als jüngste der vier Schwestern des Künstlers Martin Kippenberger in Essen auf. Sie ist seit 1989 Redakteurin beim Berliner “Tagesspiegel”, schreibt regelmäßig u. a. für “Die Zeit” und ist Autorin des gefeierten Porträts “Kippenberger. Der Künstler und seine Familien” (2007), das sie über ihren Bruder schrieb. Zuletzt erschien 2009 “Am Tisch”.

Buchcover: Hanser Berlin

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind ohne VVK-Gebühr vorab in der Buchhandlung Kunst – Buch Kollwitzplatz erhältlich und zzgl. VVK-Gebühr online in Kürze hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei. Die Teilnehmerzahl ist angesichts der aktuellen Covid-19-Situation begrenzt.

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MEDIEN­PARTNER

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UNTER­STÜTZER & SPON­SOREN

KONTAKT

KONTAKT

 

Literatur: BERLIN e. V.

Vorstand: Gudrun Buhro & Sabeth Vilmar

Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

info@literatur.berlin

 

Palais Veranstaltungs GmbH
Gudrun Buhro
030.405047310
info@palais-kulturbrauerei.de

 

Kunst Buch Kollwitzplatz
Sabeth Vilmar
030.47374722
sabeth.vilmar@kunstbuchkollwitzplatz.com

 

Georg Büchner Buchladen

Christiane Schröter

030.4421301

christiane.schroeter@georgbuechnerbuchladen.berlin

 

PRESSE

 

Johannes Martin
030.44315140
martin@kesselhaus-berlin.de

 

Auf Anfrage schicken wir Journalisten und Redakteuren gerne die aktuelle Pressemitteilung sowie Bild- und Informationsmaterial zu.

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