Die sechste Festivalausgabe von Literatur: BERLIN findet 2020 vom 16. bis 29. März statt. Wir freuen uns erneut auf Autoren_innen und Künstler_innen aus dem In- und Ausland, die gemeinsam mit ihren Verlagen ihre aktuellen Neuerscheinungen in der Kulturbrauerei, im Georg Büchner Buchladen und in der Buchhandlung Kunst Buch Kollwitzplatz vorstellen. Infos zu den Einzelveranstaltungen und zum Ticketing finden Sie hier und auf unserer Facebook-Seite!

VERANSTALTUNGEN

▼11.02.20 Bov Bjerg „Serpentinen“▼

Bov Bjerg „Serpentinen“

Moderation: Insa Wilke

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchpremiere

Der neue Roman von Bov Bjerg über Verzweiflung und Angst, Liebe, Verantwortung und Hoffnung

Ein Vater unterwegs mit seinem Sohn. Ihre Reise führt zurück in das Hügelland, aus dem der Vater stammt, zu den Schauplätzen seiner Kindheit. Da ist das Geburtshaus, dort die elterliche Hochzeitskirche, hier der Friedhof, auf dem der Freund Frieder begraben liegt. Ständiger Reisebegleiter ist das Schicksal der männlichen Vorfahren, die sich allesamt das Leben nahmen: “Urgroßvater, Großvater, Vater. Ertränkt, erschossen, erhängt.” Der Vater muss erkennen, dass sein Wegzug, seine Bildung und sein Aufstieg keine Erlösung gebracht haben. Vielleicht helfen die Rückkehr und das Erinnern. Doch warum bringt er seinen Jungen in Gefahr? Warum hat er keine Antwort auf dessen bange Frage: “Um was geht es?” Er weiß nur: Wer zurückfährt, muss alle Kurven noch einmal nehmen. Wenn er der dunklen Tradition ein Ende setzen will. Bov Bjerg gehört zu den wichtigsten Schriftstellern der deutschen Gegenwart. Nach dem Bestseller „Auerhaus“ legt er nun seinen neuen Roman vor. Genau, mutig und lang nachwirkend erzählt er vom Kampf eines Vaters gegen die Dämonen der Vergangenheit. Nur wenn er seinen Sohn so liebt, wie er selbst nie geliebt wurde, kann die Reise der beiden glücken.

 

Im Palais in der Kulturbrauerei stellt Bov Bjerg seinen neuen Roman gemeinsam mit Insa Wilke (Moderation) erstmals in Berlin vor. Moderation: Insa Wilke

 

Bov Bjerg, Jahrgang 1965, ist Schriftsteller und Vorleser. Er gründete mit Freunden verschiedene Berliner Lesebühnen: Dr. Seltsams Frühschoppen, Mittwochsfazit, Reformbühne Heim & Welt. Sein erster Roman hieß „Deadline“, sein zweiter „Auerhaus“. Letzterer ist für verschiedene deutsche renommierte Theaterhäuser adaptiert und inszeniert worden und kommt im Dezember 2019 in einer Verfilmung von Neele Leana Vollmar in die Kinos.

Buchcover: Ullstein Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼16.03.20 Tom Kummer „Von schlechten Eltern“▼

Tom Kummer „Von schlechten Eltern“

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Berliner Buchpremiere

Ein Roman über die Suche nach einem neuen Leben

Ein Mann kommt mit seinem Sohn zurück. Er hat seine Frau verloren und eines seiner Kinder in Los Angeles zurückgelassen. Nachts fährt er als Chauffeur durch sein Heimatland, das ihm Himmel und Hölle zugleich ist, auf der Suche nach einem neuen Leben. Der Erzähler Tom arbeitet als VIP-Fahrer, holt hohe Angestellte von Pharmaunternehmen und Diplomaten vom Flughafen ab und bringt sie nach Zürich oder Bern. Unterwegs durch die Nacht entspinnen sich Dialoge, die von großer Fremdheit und unheimlicher Intimität sind. Währenddessen führen die Gedanken des Fahrers immer auch weg von der Straße, hin zu den Wanderungen mit seinem Vater zum schwarzen Mönch, noch öfter hin zu Nina, seiner verstorbenen Frau. Sie ist Gast auf jeder Fahrt, flüstert ihm ein, zieht ihn hin zu den Narben der Landschaft. Orte, an denen schwere Unfälle geschehen sind, Flugzeugabstürze und andere Machtproben des Schicksals. Morgens nach der Arbeit setzt er sich ans Bett seines schlafenden Sohnes, legt die Hand auf seine Haut, versucht, eine Zukunft zu sehen. Auf dunstverhangenen Straßen nähert sich Tom Kummer auf eindringliche Weise der großen Unbekannten des Lebens: dem Tod.

 

Im Maschinenhaus in der Kulturbrauerei stellt Tom Kummer seinen neuen Roman erstmals in Berlin vor.

 

Tom Kummer, geboren 1961 in Bern, ist ein Schweizer Autor. Als Journalist löste er im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal aus. Nach mehreren Jahren in Los Angeles mit seiner Familie, lebt er wieder in Bern. Er schrieb u.a. »Good Morning, Los Angeles – Die tägliche Jagd nach der Wirklichkeit« (1997) und »Blow Up« (2007). Sein letzter Roman »Nina & Tom« (2017) wurde von der Kritik gefeiert.

Buchcover: Klett-Cotta Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich.

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▼17.03.20 Olivier Guez „Koskas und die Wirren der Liebe“▼

Olivier Guez „Koskas und die Wirren der Liebe“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchpremiere

Eine humorvolle und melancholische Reise in die Berliner Aufbruchstimmung der Nullerjahre

Jaques Koskas hockt in der französischen Provinz, träumt von wilden Liebschaften und einer Karriere als Journalist. Doch der Mittdreißiger wird von den Erwartungen seiner sephardisch-jüdischen Familie gequält. Als die falsche Frau von ihm schwanger wird, steigt Koskas in den nächsten Zug nach Berlin. Dort lernt er Barbara kennen. Durch Berlins Straßen und Kneipen weht die Aufbruchstimmung der Nullerjahre und für einen Moment glaubt Koskas zu wissen, wo er hingehört. Als er sich darauf einlässt, träumt Barbara von einem anderen … Bestsellerautor Olivier Guez nimmt uns mit auf eine humorvolle, melancholische Reise in seine Vergangenheit. “Koskas und die Wirren der Liebe” ist sein Debüt – und sein persönlichstes Buch!

 

Im Palais in der Kulturbrauerei stellt Olivier Guez seinen Roman erstmals in Berlin vor.

 

Olivier Guez, 1974 in Straßburg geboren, ist Autor und Journalist. Er arbeitete unter anderem für “Le Monde”, die “New York Times” und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ). Für das Drehbuch von “Der Staat gegen Fritz Bauer” erhielt er den deutschen Filmpreis. Sein Roman “Das Verschwinden des Josef Mengele” (2018) wurde zum internationalen Bestseller und stand in Deutschland viele Wochen auf der “Spiegel”-Bestsellerliste. Olivier Guez lebt in Paris.

Buchcover: Aufbau Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼18.03.20 Deepa Anappara „Die Detektive vom Bhoot-Basar“▼

Deepa Anappara „Die Detektive vom Bhoot-Basar“

Deutscher Text: Nele Rosetz

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen | Berliner Buchpremiere

Ein wahrer Kriminalfall und eine mitreißende Coming-of-Age-Story 

Detektivarbeit ist kein Kinderspiel. Der neunjährige Jai schaut zu viele Polizei-Dokus, denkt, er sei klüger als seine Freundin Pari (obwohl sie immer die besten Noten bekommt) und hält sich für einen besseren Anführer als Faiz (obwohl Faiz derjenige mit zwei älteren Brüdern und einem echten Job ist). Als ein Junge aus ihrer Klasse verschwindet, beschließt Jai, sein Fernsehwissen zu nutzen, um ihn zu finden. Mit Pari und Faiz an seiner Seite wagt er sich in den verwinkelten Bhoot-Basar und dann weiter hinaus in die verbotenen Viertel der Stadt. Doch mehr und mehr Kinder verschwinden, und die Dinge in der Nachbarschaft werden kompliziert … „Die Detektive vom Bhoot-Basar“ erzählt von den Farben und Widersprüchen des heutigen Indien, von sozialen und religiösen Spannungen, Korruption und Ungerechtigkeit, vor allem aber von der unbesiegbaren Vitalität dreier Kinder, von deren Wagemut, Unschuld und überbordender Phantasie. Ein literarisches Debüt von besonderer emotionaler Tiefe, schon vor dem Erscheinen viele Male ausgezeichnet und bislang in 16 Sprachen übersetzt. Deepa Anappara bringt einen wahren Kriminalfall und eine mitreißende Coming-of-Age-Story zusammen mit der Magie einer großen Erzählung. Ein seltenes Glück.

 

Im Georg Büchner Buchladen stellt Deepa Anappara ihren Roman erstmals in Berlin vor. Deutscher Text: Nele Rosetz

 

Deepa Anappara wuchs im südindischen Kerala auf und arbeitete in Delhi und Mumbai als Journalistin, bevor sie an der University of East Anglia im englischen Norwich Creative Writing studierte. Für ihre Arbeiten zu den Auswirkungen von Armut und religiöser Gewalt auf die kindliche Entwicklung erhielt sie mehrere Preise und Auszeichnungen. “Die Detektive vom Bhoot-Basar”, ihr erster Roman, wurde bislang in 16 Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Bridport/Peggy Chapman-Andrews Award, dem Lucy Cavendish Fiction Prize und dem Deborah Rogers Foundation Writers Award ausgezeichnet. Deepa Anappara lebt in der englischen Grafschaft Essex.

Buchcover: Rowohlt Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼19.03.20 Katya Apekina „Je tiefer das Wasser“▼

Katya Apekina „Je tiefer das Wasser“

Moderation: Gesa Ufer

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen | Berliner Buchpremiere

Ein Roman über das Schicksal zweier Schwestern und die Kräfte, die in einer Familie wirken

Edie und Mae sind Schwestern. Die Mutter der beiden hat versucht sich umzubringen, und nun werden sie weggeschafft, aus ihrem Heimatkaff in Louisiana nach New York, aus der Obhut einer labilen Fantastin zum weltberühmten Schriftstellervater, der die Familie vor Jahren verließ. Für Edie bedeutet die neue Umgebung einen unverzeihlichen Verrat, für Mae die langersehnte Möglichkeit der Befreiung. Schnell kommt es zum Bruch. Während die eine einen verzweifelten Rettungsversuch unternimmt, lässt sich die andere ein auf die Zuneigung des Vaters und die Bitte, ihm beim Schreiben seines neuen Romans über die Mutter zu helfen. Alle sind sie getrieben von einer Obsession: Verstehen, was zwischen ihnen, was tief in ihnen vor sich geht. Ein Roman über das Schicksal zweier Schwestern und die Kräfte, die in einer Familie wirken. Über das, was in unserem Inneren tobt, und die Wirklichkeit. Und wie zwischen beidem vermittelt wird, durch Sprache, Liebe, Kunst … Von der Suche nach der Grenze zwischen zwei Menschen ist Katya Apekina zurückgekehrt: mit einem Roman, der Grenzen verwischt.

 

Im Georg Büchner Buchladen stellt Katya Apekina ihren Roman erstmals in Berlin vor. Moderation: Gesa Ufer. 

 

Katya Apekina, geboren in Moskau, mit drei in die USA gekommen, lebt heute in Los Angeles. Auf ihre ersten Texte in Magazinen folgten Stipendien und Auszeichnungen. Sie übersetzt russische Lyrik, schreibt Drehbücher. Ihr Debütroman „Je tiefer das Wasser“, veröffentlicht in einem kleinen Indie-Verlag, entwickelte sich zum Überraschungserfolg des letzten Jahres, Übersetzungen ins Französische, Spanische, Italienische erscheinen zeitgleich im Frühjahr 2020.

Buchcover: Suhrkamp Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼19.03.20 Kübra Gümüsay „Sprache und Sein“▼

Kübra Gümüsay „Sprache und Sein“
Moderation: Teresa Bücker

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt

Dieses Buch folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Kübra Gümüsay setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht sie der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse –­ anders miteinander kommunizieren? Gemeinsam mit der freien Journalistin Teresa Bücker stellt Kübra Gümüsay ihr Buch im Palais in der Kulturbrauerei vor. Moderation: Teresa Bücker.

 

„Ein beeindruckendes Buch, poetisch und politisch zugleich.“ (Margarete Stokowski)

 

Kübra Gümüsay, geboren 1988 in Hamburg, ist eine der einflussreichsten Journalistinnen und politischen Aktivistinnen unseres Landes. Sie studierte Politikwissenschaften in Hamburg und an der Londoner School of Oriental and African Studies. 2011 wurde ihr Blog Ein Fremdwörterbuch für den Grimme Online Award nominiert. Sie war Kolumnistin der tageszeitung und stand mehrfach auf der TEDx-Bühne. Die von ihr mitbegründete Kampagne #ausnahmslos wurde 2016 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet. Nach Jahren in Oxford lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn wieder in Hamburg.

Buchcover: Hanser Berlin Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich.

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▼20.03.20 Téa Obreht „Herzland“▼

Téa Obreht „Herzland“

Moderation: Thomas Böhm

Deutscher Text: Britta Steffenhagen

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen | Berliner Buchpremiere

Der amerikanische Gründungsmythos neu erzählt

Arizona, um 1890. Ein neuer Morgen eines zu heißen Sommers bricht an für Nora Lark. Ihre Farm ist bedroht von Dürre und mächtigen Viehzüchtern, neuerdings auch, so glaubt ihr kleiner Sohn Toby, von einem monströsen Tier, das draußen umherstreift. Seit Tagen ist Noras Mann verschwunden, nachts sind die beiden älteren Söhne im Streit davongeritten, und irgendwer ist ins Brunnenhaus eingebrochen. Doch Nora stehen noch ganz andere Prüfungen bevor – die über das Schicksal ihrer Familie entscheiden werden. Das liegt auch an Lurie, Waise eines Einwanderers aus dem Osmanischen Reich, der vom kleinen Ganoven zum verfolgten Outlaw wurde, schließlich einen unerwarteten Gefährten findet und in einem Trupp der U.S. Army untertaucht. In Luries abenteuerlichem Leben verdichten sich das Heldentum und die Niedertracht der Epoche zu einem schrecklichen, prächtigen, epischen Bogen – mit immer überraschenden Wendungen. Téa Obreht erzählt in ihrer bildhaft leuchtenden, einzigartigen Sprache den amerikanischen Gründungsmythos neu. „Herzland“ zeigt die Siedlerzeit mit all ihrer Härte und zugleich einen schillernden, unbekannten Wilden Westen – in dem die Konflikte des heutigen Amerika schon aufscheinen.

 

Im Georg Büchner Buchladen stellt Téa Obreht ihren Roman erstmals in Berlin vor. Moderation: Thomas Böhm. Deutscher Text: Britta Steffenhagen.

 

Téa Obreht gilt als eine der wichtigsten jungen Stimmen der internationalen Literatur. Geboren 1985 in Belgrad, lebt sie seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Ihr Debütroman „Die Tigerfrau“ (2011), für den National Book Award nominiert, erschien in mehr als dreißig Sprachen und wurde in zahlreichen Ländern zum Bestseller. 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction. Über „Herzland“ schrieb die „New York Times“: „Obrehts klare und zugleich reiche Prosa fängt aufs Eindrücklichste die Schönheit wie die tückische Gefährlichkeit des Westens ein.“

Buchcover: Rowohlt Berlin Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼20.03.20 Jens Rosteck „Die Verwegene. Jeanne Moreau“▼

Jens Rosteck „Die Verwegene. Jeanne Moreau“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Berliner Buchpremiere & Bühnenshow

Das faszinierende Porträt einer Legende des europäischen Films

Jeanne Moreau (1928–2017) prägte die Leinwand und das internationale Kino des 20. Jahrhunderts wie kaum eine andere Schauspielerin ihrer Ära. Sie wird in einem Atemzug mit Romy Schneider, Catherine Deneuve oder Brigitte Bardot genannt und wurde von Orson Welles als Ausnahme-Mimin verehrt. Jeanne Moreau drehte mit den großen Regisseuren der Nouvelle Vague und des Autorenkinos wie Louis Malle, François Truffaut, Luis Buñuel, Michelangelo Antonioni, Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders. Sie war eng befreundet mit Marguerite Duras und die Geliebte von Peter Handke. Jens Rosteck zeichnet das faszinierende Porträt dieser verwegenen Künstlerin, die vielen Frauen mit ihrer Unabhängigkeit als Vorbild diente: emanzipiert, weise, abgründig, aufmüpfig, majestätisch und in höchstem Maße erotisch. Eine Legende des europäischen Films.

 

Im Rahmen einer multimedialen Bühnenshow mit Textvortrag, Bildeinblendungen und Musikbeispielen stellt Jens Rosteck seine Biographie erstmals in Berlin vor.

 

Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d’Azur, wo er begann, eine Reihe von literarischen Biographien zu verfassen, etwa über Lotte Lenya und Kurt Weill, Oscar Wilde, Bob Dylan, Édith Piaf, Jacques Brel und Marguerite Duras. Zuletzt publizierte er die weltweit ersten, viel beachteten Monographien über Hans Werner Henze und Joan Baez. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler,Übersetzer, Autor und Pianist wohnt heute im Badischen. Mehr zum Autor unter www.jensrosteck.de.

Buchcover: Aufbau Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr in der Buchhandlung Kunst – Buch Kollwitzplatz.

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▼23.03.20 Irina Liebmann „Die Große Hamburger Straße“▼

Irina Liebmann „Die Große Hamburger Straße“

Moderation: Annett Gröschner

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen | Buchvorstellung

Ein rätselhaftes Buch voller Liebe und Abschied über die alte Mitte Berlins

Die Große Hamburger Straße ist eine Straße in der alten Mitte Berlins. Von dieser alten Mitte ist beinahe nichts mehr erhalten, denn abgerissen, begradigt und auch mal verschoben wurden die Häuser hier immer schon, zuletzt auch zerbombt, aber jedes Mal neu wieder aufgebaut. Die Große Hamburger Straße ist eine kurze Straße. Man ist schnell hindurchgegangen, oder auch nicht. Irina Liebmann ist es geschehen, dass sie in der Großen Hamburger Straße stecken geblieben ist. »Ins Loch gefallen für viele Jahre.« Warum kam sie dort nicht heraus? Das fragt sie sich selber in diesem Buch. Was ist es, das sie nicht loslässt? Ein Geheimnis, es muss ein Geheimnis sein, und so erzählt sie es auch. Denn wie wäre es, so beginnt das Buch, in die eigene Lebenszeit noch einmal zurückzukehren? Wie wäre es, in der vergangenen Zeit, in der alten Straße herumzuwandern mit dem heutigen Wissen. Würde man so herangehen, dann wäre die Straße ein Raum aus vielen Zeiten, aber nur einer Gegenwart – und die vergeht. Sie vergeht! Mit dem vorliegenden Roman fasst Irina Liebmann ihre ganze bisherige Arbeit über die Mitte Berlins in einem Werk zusammen. Ein rätselhaftes Buch voller Liebe und Abschied ist es geworden, und atemverschlagende Entdeckungen enthält es auch. Moderation: Annett Gröschner

 

Irina Liebmann, geboren in Moskau, lebt in Berlin. Seit 1975 freie Schriftstellerin, vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Berliner Literaturpreis (1998), Preis der Leipziger Buchmesse (2008) und dem Preis Von Autoren für Autoren des Lübecker Literaturtreffens (2015). Ihr Werk erscheint in Neuausgaben bei Schöffling & Co.

Buchcover: Verlag Schöffling & Co.

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼26.03.20 Patrick Hofmann & Clemens Meyer präsentieren „Nagel im Himmel“▼

Patrick Hofmann & Clemens Meyer präsentieren „Nagel im Himmel“

Moderation: Clemens Meyer

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Buchpremiere

Eine moderne Heldengeschichte über die Einsamkeit des Andersseins und die Erlösung durch die Liebe

Die Zahlen sind Olivers Zuflucht. Die Mutter ist schon kurz nach seiner Geburt im Sommer 1989 aus der sächsischen Kleinstadt abgehauen, der Vater straft ihn mit Gleichgültigkeit. Mit siebzehn erfährt Oliver zum ersten Mal Anerkennung, als er bei der Mathematik-Olympiade in Montreal eine Auszeichnung erhält. Danach ist alles anders – und doch nichts besser. Zwar werben die angesehensten Institutionen um ihn, und er kann sich seinen Wunsch erfüllen: am größten Problem der Mathematik, dem Geheimnis der Primzahlen, zu arbeiten. Doch diese Aufgabe treibt ihn in die Abgründe seiner Existenz. Bis ihn die Physikerin Ina aus seiner Einsamkeit rettet. “Nagel im Himmel” erzählt eine Geschichte von Scheitern und Erfolg, Finsternis und Licht, Sehnsucht und Liebe. Ein Bildungsroman über genialische Wissenschaft, rauschhafte Fantasie und menschliche Größe.

 

Im Maschinenhaus in der Kulturbrauerei stellt Patrick Hofmann gemeinsam mit dem Autor Clemens Meyer seinen neuen Roman erstmals in Berlin vor. Moderation: Clemens Meyer

 

Patrick Hofmann, geboren 1971 in Borna, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Berlin, Leipzig, Moskau und Straßburg und promovierte über Husserls Theorie der Beschreibung. Für sein Debüt »Die letzte Sau« wurde er 2010 mit dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet. »Nagel im Himmel« ist sein zweiter Roman. Patrick Hofmann lebt in Berlin.

 

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman „Als wir träumten“, es folgten „Die Nacht, die Lichter. Stories“ (2008), „Gewalten. Ein Tagebuch“ (2010), der Roman „Im Stein“ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen „Der Untergang der Äkschn GmbH“ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›„Im Stein“ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. „Als wir träumten“ wurde für das Kino verfilmt sowie ›„In den Gängen“ nach einer Erzählung von Clemens Meyer, beide Filme liefen im Wettbewerb der Berlinale. Im Frühjahr 2017 erschienen die Erzählungen „Die stillen Trabanten“.

Buchcover: Penguin Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich.

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▼26.03.20 Jochen Raiß „Eisbären“▼

Jochen Raiß „Eisbären“
Moderation: Christian Gargerle (GEO Epoche)

20.00 Uhr | Kunst Buch Kollwitzplatz | Buchvorstellung

Bärenstarke Bilder

Der Hamburger Jochen Raiß, dessen Flohmarktfunde von Frauen auf Bäumen bereits Fotoliebhaber begeistert haben, öffnet nun seinen Sammlerschatz für eine neue rätselhafte Serie historischer Fotografien: von posierenden Menschen mit Eisbären. Eisbären mit Urlaubern im Strandkorb, in der Kneipe, auf dem Jahrmarkt, Eisbären Arm in Arm mit Kleinkindern, Männern, Frauen. Was sind das für kuriose Bilder? Und wer verbirgt sich im Eisbärenkostüm? Das weiße Zotteltier taucht an den seltsamsten Orten auf und dient sich ebenso bereitwillig wie selbstverständlich als Fotomotiv an. Woher stammt dieser offenkundige Trend? Warum ist ausgerechnet der Eisbär so populär geworden? Und warum waren vor allem die Deutschen bis Mitte des 20. Jahrhunderts so eisbärverrückt? Jochen Raiß versammelt in seinem Buch die besten Fotos aus seiner Sammlung, ergänzt durch eine Einleitung von Norbert Thomma.

 

Gemeinsam mit Christian Gargerle (GEO Epoche) stellt der Herausgeber Jochen Raiß sein Bild-Text-Buch in der Buchhandlung Kunst – Buch Kollwitzplatz vor. Moderation: Christian Gargerle (GEO Epoche).

 

Jochen Raiß stöbert seit drei Jahrzehnten durch Flohmärkte und Antiquariate und sammelt historische Amateuraufnahmen, die er auf seiner Website imperfekt.photography präsentiert.

Buchcover: Hatje Cantz Verlag

Eintritt: VVK 5 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 7 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr in der Buchhandlung Kunst Buch Kollwitzplatz.

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▼27.03.20 Benjamin Maack „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“▼

Benjamin Maack „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen | Berliner Buchpremiere

Ein Psychiatrie- und Krankenbericht, ein Familiendrama und die Erzählung eines persönlichen Schicksals

„Bin ich jetzt ein Leben müde?“, fragt Benjamin Maack, als er mit seinem großen, schwarzen Rollkoffer vor der Psychiatrie steht. Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch – die Diagnose: Depression. Jetzt ist er wieder hier und berichtet von den letzten Nächten, die er nicht mehr im Ehebett, sondern auf dem Sofa verbringt, schlaflos, nervös, in Panik. Und dem Alltag in der Klinik, wie er mit den Mitpatienten „Alarm für Cobra 11“ schaut oder im großen Aufenthaltsraum Delfine im Mondlicht puzzelt. Wie ihm statt Frau und Kindern die Pfleger zum 40. Geburtstag gratulieren und wie er in der Kreativwerkstatt lernt, zu sticken. Er erzählt von Medikamenten, ihren Nebenwirkungen, von Selbstmordgedanken und jenem Abend, an dem auch starke Beruhigungsmittel nicht mehr helfen und er auf »die Geschlossene hinter der Geschlossenen« verlegt wird – ständig schwankend zwischen Hoffnung und tiefer Verzweiflung. „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ ist ein entwaffnend ehrliches Zeugnis vom Leben mit Depressionen. Benjamin Maack ringt der unbarmherzigen Krankheit tragikomische Momente ab und erzählt von ihr in so berührenden wie klaren Bildern. Seine Geschichte ist aber nicht nur Psychiatrie- und Krankenbericht, sondern auch Familiendrama und die Erzählung eines persönlichen Schicksals. Ein schonungsloses, literarisch kraftvolles Buch.

 

Gemeinsam mit seinem Lektor Jakob Teich stellt Benjamin Maack sein neues Buch im Georg Büchner Buchladen erstmals in Berlin vor. Moderation: Jakob Teich.

 

Benjamin Maack, geboren 1978, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Volkskunde. Er veröffentlichte die Kurzgeschichten- und Gedichtbände „Du bist es nicht, Coca Cola ist es“ (2004), „Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland“ (2007) und „Monster“ (2012). Neben weiteren Auszeichnungen wurde ihm beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2013 der 3sat-Preis sowie der Förderpreis zum Hermann-Hesse-Preis 2016 verliehen. Er lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Hamburg.

Buchcover: Suhrkamp Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich sowie ohne VVK-Gebühr im Georg Büchner Buchladen.

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▼28.03.20 Literaturpreis Prenzlauer Berg 2020▼

Literaturpreis Prenzlauer Berg 2020

13.30 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Öffentliche Lesung & Preisverleihung

Öffentliche Lesung & Preisverleihung

Auch in diesem Jahr wird der Literaturpreis Prenzlauer Berg verliehen! Erneut sind junge literarische Talente dazu eingeladen, ihre Texte öffentlich zu präsentieren. Zum Thema „Oben & unten“ wurden zehn junge Autor_innen in einer Vorauswahl nominiert. Vor Publikum und einer Jury tragen sie ihre Texte vor. Im Anschluss gibt die Jury die Sieger_innen bekannt.

 

Die Juroren sind in diesem Jahr: Lene Albrecht (Autorin), Sieglinde Geisel (freie Journalistin & Autorin) und Adam Heise (Literaturagentur Simon).

Der Eintritt ist frei!

Foto: Tina Linster

▼11.05.20 Doris Dörrie „Leben, schreiben, atmen“▼

Doris Dörrie „Leben, schreiben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Schreiben als Einladung, das Leben und die Welt besser kennenzulernen

“Schreiben heißt die Welt einatmen.” Für Doris Dörrie ist Schreiben eine Methode, intensiver zu leben, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen, innezuhalten, sich zu erinnern, sich und die Welt besser kennenzulernen. Schreiben bedeutet für sie, wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt, oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen haben. Schreiben ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Doris Dörrie denkt in ihrem neuen einzigartigen Buch insbesondere über das autobiographische Schreiben nach. Und sie legt gleich selbst los und zeigt, wie es geht, indem sie hinreißend und ehrlich von ihrem eigenen Leben erzählt. Mit Leidenschaft, Humor und großer Offenheit berichtet sie von Kindheitserinnerungen, fremden Orten, verloren gegangenen Gegenständen und Menschen, Freundschaften und Obsessionen. Und so wird “Leben, schreiben, atmen” auch zum Porträt einer furchtlosen, neugierigen und inspirierenden Frau. Darüber hinaus gibt die große Autorin und Regisseurin Tipps und kreative Anleitungen. Sie lädt uns ein, das Glück des täglichen Schreibens mit ihr zu teilen: einfach loszuschreiben, über das eigene Leben, und dabei auf Scham, Angst, Selbstzweifel und Rechtschreibregeln zu pfeifen. Sie macht uns Mut, weiterzuatmen, weiterzuschreiben und weiterzumachen, egal, was das Leben bringt. Schreiben wird so zum Akt der Befreiung und Erneuerung, der kreativen Selbstsuche und gelungenen Identitätsfindung.

 

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm “Kirschblüten und Dämonen”) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie unterrichtet an der Filmhochschule München “creative writing” und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München.

Buchcover: Diogenes Verlag

Eintritt: VVK 12 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 15 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Kulturbrauerei erhältlich.

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Literatur: BERLIN e. V.

Vorstand: Gudrun Buhro & Sabeth Vilmar

Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

info@literatur.berlin

 

Palais Veranstaltungs GmbH
Gudrun Buhro
030.405047310
info@palais-kulturbrauerei.de

 

Kunst Buch Kollwitzplatz
Sabeth Vilmar
030.47374722
sabeth.vilmar@kunstbuchkollwitzplatz.com

 

Georg Büchner Buchladen

Christiane Schröter

030.4421301

christiane.schroeter@georgbuechnerbuchladen.berlin

 

PRESSE

 

Johannes Martin
030.44315140
martin@kesselhaus-berlin.de

 

Auf Anfrage schicken wir Journalisten und Redakteuren gerne die aktuelle Pressemitteilung sowie Bild- und Informationsmaterial zu.

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