Im Frühjahr 2019 lädt das Festival Literatur: BERLIN erneut Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland dazu ein, gemeinsam mit ihren Verlagen ihre aktuellen Neuerscheinungen in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen vorzustellen. Das Vorprogramm für die nunmehr fünfte Auflage unserer Veranstaltungsreihe startet bereits im Februar. Infos zu den Einzelveranstaltungen und zum Ticketing finden Sie in den kommenden Woche hier und auf unserer Facebook-Seite!

 

Veranstaltungen

▼21.02.19 Uschi Brüning „So wie ich“▼

Uschi Brüning „So wie ich. Autobiografie“

19.30 Uhr | Kesselhaus in der Kulturbrauerei | Berliner Buchpremiere & Konzert | Begleitet von L. Natschinski am Piano

Eine Reise in die ehemalige DDR & ihre Musikszene

 

Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in „Die neuen Leiden des jungen W.“. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat.

 

Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung – zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. „So wie ich“ ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene – und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin.

 

Uschi Brüning, geboren 1947 in Leipzig, ist Jazz- und Soulsängerin und Songautorin. Seit 1982 ist sie mit dem Jazzmusiker Ernst-Ludwig „Luten“ Petrowsky verheiratet. 2017 wurde sie für den ECHO Jazz nominiert.

 

Eine Veranstaltung des Kesselhauses in der Kulturbrauerei im Rahmen von Literatur: BERLIN.

Buchcover: Ullstein Buchverlage

Eintritt: VVK 18 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 22 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen & in der Kulturbrauerei erhältlich.

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▼22.02.19 John Wray „Gotteskind“▼

John Wray „Gotteskind“

20.00 Uhr | Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz | Berlinpremiere

Der Weg zur Erlösung ist lang und gefährlich

 

Aden Sawyer, achtzehn, hat einen Plan. Er wird sie weit vom Haus ihrer Mutter, in dem die Familienfotos zur Wand gedreht sind, und vom Einfluss ihres dominanten Vaters entfernen. Denn sie ist entschlossen, nach Peschawar in Pakistan zu reisen, um dort in einer Medrese den Islam zu studieren. Mit Hilfe eines Freundes organisiert sie die heimliche Reise. In Pakistan schlüpft sie in eine neue Identität, verkleidet sich als junger Mann. Doch bald gerät sie in größere Gefahr, als sie sich jemals vorstellen konnte. Denn der Weg zur Erlösung ist lang und gefährlich, und er führt direkt in die Kriegswirren Afghanistans. John Wray verfolgt das Schicksal seiner jungen Heldin mit der zwingenden Logik der Paranoia und erzeugt so atemberaubende Spannung. Nach seinem viel beachteten Roman „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ (2016) erscheint John Wrays neuer Roman „Gotteskind“ im Frühjahr 2019 ebenfalls im Rowohlt Verlag. Er stellt sein neues Buch im Georg Büchner Buchladen erstmals in Berlin vor.

 

„John Wray ist die nächste Welle der amerikanischen Literatur.“ (Jonathan Lethem)

 

John Wray wurde 1971 in Washington, D.C., als Sohn eines amerikanischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Studium am Oberlin College, an der Columbia University und an der Universität Wien. Er lebt als freier Schriftsteller in Brooklyn und Friesach (Kärnten). 2007 wurde er von dem Literaturmagazin «Granta» unter die 20 besten jungen US-Autoren gewählt, 2017 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Deutschlandfunks ausgezeichnet.

Buchcover: Rowohlt Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online in Kürze hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼11.03.19 Andreas Altmann „In Mexiko. Reise durch ein hitziges Land“▼

Andreas Altmann „Mexiko. Reise durch ein hitziges Land“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Mexiko – Paradies & Hölle

 

Mexiko, das glühende Land, dieser riesige Staat, der zuletzt durch den Streit um Trumps Mauer Schlagzeilen machte, wird von Andreas Altmann in seinem neuen Buch mit klarem Blick beschrieben. Altmann, einer der bekanntesten deutschen Reiseautoren, hat selbst eine Zeit lang in Mexiko gelebt, für sein Buch kehrte er zurück. Er reist für seine Reportage kreuz und quer durch die mexikanischen Bundesstaaten und erzählt von besonderen Orten und Menschen. Er sammelt Geschichten, die Hirn und Herz erfreuen, sie beglücken, sie traurig machen. Ein Land voller Widersprüche, voller Freude und Schrecken. Wie gewohnt lässt Altmann nichts aus, er schaut hin, er will wissen. Ein Buch, das den Leser mitreißt und zum Nachdenken und Mitfühlen einlädt.

Buchcover: Piper Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼25.03.19 Miriam Toews „Die Aussprache“▼

Miriam Toews „Die Aussprache“

Moderation: Shelly Kupferberg

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Berliner Buchpremiere

Unverhoffte Einblicke in eine verschlossene Welt

 

Sie sind acht Mütter, Töchter, Ehefrauen. Jahrelang wurden sie von den Männern der Mennonitengemeinde, in der sie leben, nachts betäubt und vergewaltigt. Während ihre Peiniger vor Gericht stehen, tre en sie sich heimlich und beraten: Was sollen sie tun? Trotz allem vergeben und weiterleben wie bisher? Würde die Gegenwart der Männer nicht Öl ins Feuer ihrer zum Teil mörde­ rischen Gedanken gießen und sie zwingen, ihren friedfertigen Glauben zu verraten? Bleibt ihnen also nur, fortzugehen? Vielleicht ist Vergebung tatsächlich nur aus der Distanz möglich. 48 Stunden lang sind die Männer fort. 48 Stunden, die den Frauen bleiben, um eine existenzielle Entscheidung zu tre en, deren Folgen unwägbar sind, denn „wenn wir uns befreit haben, werden wir uns fragen müssen, wer wir sind“.  Vehemenz, Schärfe sowie unerschütterliche Leichtigkeit und absolut resilienter Humor sind Miriam Toews’ erzählerische Markenzeichen. Ihr neuer Roman „Die Aussprache“ ermöglicht dem Leser unverhoffte Einblicke in eine ansonsten verschlossene Welt und spricht jene Gedanken aus, die uns alle bewegen und angehen. Gemeinsam mit Shelly Kupferberg stellt sie ihr Buch erstmals in Berlin vor. Moderation: Shelly Kupferberg.

 

„Ein Vulkan von einem Roman.“ (Lauren Groff)

 

Miriam Toews, geboren 1964 in Steinbach/Manitoba, ist eine der profiliertesten kanadischen Autorinnen. Sie studierte Filmwissenschaften und Journalismus und arbeitete für Presse und Rundfunk. Mit ihrem Roman „Ein komplizierter Akt der Liebe“ (2004) wurde sie international bekannt. Für „Die fliegenden Trautmans“ und „Das gläserne Klavier“ erhielt sie u. a. den Rogers Writers’ Trust Fiction Prize. Sie lebt und arbeitet in Winnipeg.

Buchcover: Hoffmann und Campe Verlag

 

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼25.03.19 Simone Meier „Kuss“ & Isabelle Lehn „Frühlingserwachen“▼

Simone Meier „Kuss“ & Isabelle Lehn „Frühlingserwachen“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Doppellesung

Der schöne Schein moderner Existenzen & Selbstbefragungen über das gute Leben

 

Gerda und Yann sind urbane Thirtysomethings und gerade in ein heruntergekommenes altes Haus am Stadtrand gezogen. Gerda ist arbeitslos, investiert ihre ganze Energie ins Einrichten – und in eine fixe Idee: Sie leistet sich eine imaginäre Affäre. Diese ist erst nur ein Spiel, doch dann beginnt sie Gerda mit aller Macht zu verzehren. Yann lernt ein rätselhaftes Mädchen voller Forderungen kennen. Und die Nachbarin Valerie, Anfang fünfzig und Journalistin, steht nach einem One-Night-Stand mit einem Jungunter- nehmer plötzlich vor der Frage, ob das Leben für sie ausgerechnet jetzt noch einmal neu beginnt. Von drei möglichen Liebesgeschichten finden mindestens eineinhalb nur in der Fantasie statt. Doch dann kommt alles zusammen, und aus einem Zufall wird ein Unfall. Mit schonungslosem Blick, Witz und etwas Melancholie seziert die in Zürich lebende Autorin und Journalistin Simone Meier (Jg. 1970) in ihrem neuen Roman „Kuss“ den schönen Schein moderner Existenzen und Beziehungen, bis nicht mehr nur die Fassaden bröckeln, sondern das ganze Fundament zu beben beginnt. Nach einem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Kunstgeschichte arbeitete Simone Meier zunächst als Kulturredakteurin, erst bei der „WochenZeitung“, dann beim „Tages-Anzeiger“, seit 2014 beim Newsportal watson.ch. Sie hat diverse Preise und Stipendien gewonnen. Ihr Romandebüt „Mein Lieb, mein Lieb, mein Leben“ erschien 2002, ihr letzter Roman „Fleisch“ 2017.

 

Isabelle Lehn schreibt über eine Frau namens Isabelle Lehn – eine Frau im freien Fall: Muss sie alles wollen, was möglich ist? Da scheitert, da kämpft eine junge Frau mit den eigenen Zielen, den Erwartungen der Gesellschaft und mit dem Kinderkriegen. Was, wenn man nicht jede Chance ergreifen will? Isabelle Lehn geht tief hinein in diese Selbstbefragung. Poetisch, selbstironisch, komisch und herrlich offen schildert sie das Leben von Isabelle, ihren Freundeskreis und das Arbeitsumfeld – bis sie an den Grund stößt, dahin kommt, wo es sie existentiell schmerzt. Und da versteht sie: Das Leben ist gut. Wir müssen uns nicht daran messen, wie wir es uns vorgestellt haben. Isabelle Lehn, geboren 1979 in Bonn, lebt heute in Leipzig und führt auf den ersten Blick ein erfolgreiches Leben: promovierte Rhetorikerin, Autorin des mehrfach ausgezeichneten Debütromans „Binde zwei Vögel zusammen“, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Alles andere ist Auslegungssache.

Buchcover: Kein & Aber Verlag / S. Fischer Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr online in Kürze hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼26.03.19 Regina Scheer „Gott wohnt im Wedding“▼

Regina Scheer „Gott wohnt im Wedding“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Berliner Buchpremiere

Ein Haus, ein Jahrhundert, so viele Lebensgeschichten.

 

Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem literarischen Epos voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme verwoben. Ihren neuen Roman „Gott wohnt im Wedding“ stellt sie im Palais der Kulturbrauerei erstmals in Berlin vor.

 

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972 bis 1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift „Forum“. Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift „Temperamente“. Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten viel beachteten Roman „Machandel“ erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

Buchcover: Penguin Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼29.03.19 Maxim Leo „Wo wir zu Hause sind“▼

Maxim Leo „Wo wir zu Hause sind.
Die Geschichte meiner verschwundenen Familie“

20.00 Uhr | Palais in der Kulturbrauerei | Buchvorstellung

Nach „Haltet euer Herz bereit“ eine weitere packende Familiengeschichte

 

Nach Israel gingen Irmgard und Hans, zwei Berliner Jura-Studenten, die 1934 ins gelobte Land auswanderten und in einem Kibbuz unweit der Golan-Höhen ihre Kinder großzogen. In England trifft Maxim Leo die Familie von Hilde, die als Schauspielerin in kleinen Theatern arbeitete und in jungen Jahren Fritz Fränkel heiratete, Gründer der KPD, Freund Walter Benjamins, mit dem sie nach Frankreich emigrierte. Später floh Hilde mit ihrem Sohn nach London, wo sie es bis zur Millionärin brachte. In Frankreich wohnt Leos Tante Susi, deren Mutter Ilse im Internierungslager Gurs ihre große Liebe kennenlernte und bis zum Kriegsende im Untergrund lebte. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie entdeckt Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Und auch seine Cousins und Cousinen, die Enkel von Irmgard, Hilde und Ilse, spüren eine seltsame Verbindung zu ihrer verlorenen Heimat. Es zieht sie zurück nach Berlin, in die Stadt ihrer Vorfahren, die sie neu entdecken und erfahren. Nach „Haltet euer Herz bereit“ legt der Journalist und Bestseller-Autor Maxim Leo erneut eine packende Familiengeschichte vor, spannend und herzergreifend. Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wurde und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.

 

Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Heute schreibt er Kolumnen für die “Berliner Zeitung”, gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über sprechende Männer und Alterspubertierende, außerdem Drehbücher für den “Tatort”. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiografisches Buch “Haltet euer Herz bereit” wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi “Waidmannstod. Der erste Fall für Kommissar Voss”, 2015 “Auentod”. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.

Buchcover: Kiepenheuer & Witsch Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼01.04.19 Wolfgang Martin „Holger Biege. Sagte mal ein Dichter“▼

Wolfgang Martin „Holger Biege. Sagte mal ein Dichter“

Mit Thomas Putensen

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Buchpremiere mit Musik

Das Leben eines Ausnahmekünstlers

 

In der DDR galt der 1952 in Greifswald geborene Pianist, Sänger, Komponist und Arrangeur als „genialer Ausnahmekünstler“. Schon in frühester Kindheit erlernte er autodidaktisch das Klavierspielen und Komponieren. Holger Biege hörte früh die großen Werke der klassischen Musik, war begeistert von den Beatles, inspiriert vom amerikanischen Soul und der Neuen Musik. Seine beiden Amiga-Alben „Wenn der Abend kommt“ und „Circulus“ gehören zum Besten der DDR-Popgeschichte. 1983 übersiedelte der hochsensible Musiker, gescheitert an der Zensur und den administrativen Schranken des DDR-Kulturbetriebs, in die Bundesrepublik nach Hamburg. Auch da erlebte er Enttäuschungen. Jetzt resignierte Holger Biege vor dem kompromisslosen Kommerz des Musikmarktes. Nach dem Mauerfall kam der triumphale Rückzug zu seinen Fans im Osten. Und als er 2012 noch ein drittes Mal durchstarten will, ereilt ihn und seiner Familie der schwere Schicksalsschlag einer  ihm sechs Jahre später den Tod bringenden Krankheit. Mit Hilfe seiner Frau Cordelia Biege und seines Bruders Gerd-Christian Biege schildert der Autor und Musikjournalist Wolfgang Martin in „Sagte mal ein Dichter“ die „Achterbahnfahrt“ des Lebens seines Freundes Holger Biege. Gemeinsam mit dem Schauspieler und Musiker Thomas Putensen stellt er sein aktuelles Buch im Rahmen einer  musikalischen Lesung im Maschinenhaus der Kulturbrauerei erstmals in Berlin vor.

 

Wolfgang Martin, Autor und Redakteur, geboren 1952 in Luckenwalde, nach Abitur, Berufsausbildung und zwei Semestern Journalistik-Studium in Leipzig verschiedene Jobs als DJ/Discjockey und freier Autor, ab 1976 Redakteur und Moderator in der Redaktion Jugendmusik von Stimme der DDR, ab 1982 Redaktionsleiter, 1986 Leiter der Musikredaktion vom JUGENDRADIO DT 64, ab 1992 beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heutiger RBB), von 2003 bis 2017 Musikchef bei Antenne Brandenburg.

Buchcover: Bild und Heimat Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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▼02.04.19 Club der toten Dichter „So und nicht anders“. Theodor Fontane neu vertont▼

Club der toten Dichter „So und nicht anders“

Theodor Fontane neu vertont. Mit Katharina Franck

20.00 Uhr | Kesselhaus in der Kulturbrauerei | Musikalische Lesung

Fontane wird 200!

 

Der bekannte Romancier und Lyriker Theodor Fontane wird 200. Und Reinhardt Repkes Club der toten Dichter geht im Jubiläumsjahr 2019 mit Neuvertonungen des Dichters und Schöpfers berühmter Frauenfiguren – wie Effie Briest, Jenny
Treibel und Grete Minde – auf Tournee. Das berühmte Gedicht „John Maynard“, die Maynard-Suite, wie sie innerhalb des Clubs genannt wird, da Repke das Gedicht in drei Songs aufgeteilt hat, wird dabei sein. Und auch „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, eines der beliebtesten deutschen Gedichte, hat seinen Platz im Programm. Nach Heine, Busch, Rilke, Schiller und Bukowski ist Fontane nun der sechste Dichter der auf CD veröffentlicht wird. In bisher rund 350 Konzerten hat sich der CdtD ein begeistertes Publikum in ganz Deutschland erspielt. Neben Katharina Franck, der Sängerin und Songwriterin, deren unverwechselbare Stimme seit den Erfolgen ihrer Band Rainbirds fast jeder kennt, bilden die Akkordeonistin Cathrin Pfeifer und der Bassist Markus Runzheimer das Quartett um den den Gründer und Komponisten des CdtD, Reinhardt Repke.

 

Eine Veranstaltung des Kesselhauses in der Kulturbrauerei im Rahmen von Literatur: BERLIN.

Foto: Oliver Betke

Infos zum Ticketing in Kürze hier!

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▼04.04.19 Helene Bukowski „Milchzähne“. Mit Zsuzsa Bánk▼

Helene Bukowski „Milchzähne“

Mit Zsuzsa Bánk (Moderation)

20.00 Uhr | Maschinenhaus in der Kulturbrauerei | Berliner Buchpremiere

Traumwandlerische Schönheit & märchenhafte Grausamkeit

 

Eines Tages steht das Kind plötzlich da, die Haare feuerrot leuchtend inmitten des Kiefernwaldes, und gehört niemandem. Skalde nimmt es mit zu sich, obwohl sie weiß, dass die anderen, die in der abgelegenen Gegend leben, das nicht dulden werden. Skalde und ihre Mutter Edith gehörten selbst nie richtig zur Gemeinschaft, seit Edith vor 20 Jahren plötzlich triefend am Ufer des Flusses stand, von dem die Anderen sich erhofft hatten, er würde sie vor der im Chaos versinkenden Welt beschützen. Mutter und Tochter lieben einander auch, weil ihnen nichts übrig bleibt: gegen das Dorf müssen sie zusammenhalten. Vor allem jetzt, wo immer klarer wird, dass das Leben des Kindes – und ihr eigenes – in Gefahr ist … Helene Bukowski hat einen Debütroman von traumwandlerischer Schönheit und märchenhafter Grausamkeit geschrieben, ihre Vision unserer Zukunft ist von aktueller Brisanz.

 

Im Gespräch mit der Autorin Zsuzsa Bánk („Der Schwimmer“, „Helle Tage“) stellt Helene Bukowski ihr Debüt im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vor.

 

Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studiert zurzeit Literarisches Schreiben und Lektorieren in Hildesheim. Sie ist Co-Autorin des Dokumentar lms „Zehn Wochen Sommer“, der 2015 den Grimme Sonderpreis Kultur erhalten hat, und war 2016 zur Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin eingeladen. Ihre Texte erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien und sie war Mitherausgeberin der „BELLA triste“.

Buchcover: Blumenbar Verlag

Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. TICKETS sind zzgl. VVK-Gebühr in Kürze online hier über Eventbrite & Eventim, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Kulturbrauerei und im Georg Büchner Buchladen (ohne VVK-Gebühr) erhältlich.

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